Baugebiet nur in Schwarzenberg, aber nicht in Röhrenfurth

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In Schwarzenberg erfolgreich: Ortsvorsteher Timo Riedemann zeigte 2014 eine Fläche für mögliche neue Grundstücke. Jetzt können die Grundstücke ausgewiesen werden - und gegen Vorkasse erschlossen werden.

Melsungen. Im Melsunger Stadtteil Schwarzenberg können Bauplätze ausgewiesen werden.Laut SPD-Fraktionschef Volker Wagner müssen die Interessenten aber in Vorkasse gehen.

Sonst können die Grundstücke nicht erschlossen werden. Der Stadt fehle hierfür das Geld, so Wagner in der Sitzung der Stadtverordneten.

Fünf Anträge der CDU- und der FWG-Fraktion zu Baugebieten scheiterten in der Sitzung oder wurden zurückgenommen. So wird es trotz des Bemühens der CDU in Röhrenfurth keine Bauplätze geben. Fraktionschef Bernhard Lanzenberger argumentierte mit der Stärkung des Dorfs durch Zuzug. Im Stadtteil gebe es eine Schule und eine Kindertagesstätte, die gestärkt würden.

Die SPD und die FDP wollen hingegen die derzeit vorhandenen Gebiete wie Huberg und Galgenberg erhalten. Dies gelinge nur, wenn Leerstand vermieden werde. 186 Hausverkäufe habe es 2014 und 2015 gegeben.Dies zeige, der Markt funktioniere, sagte Wagner. Trotz umfangreicher CDU-Werbung, Bauinteressenten mögen sich bei der Stadt melden, hätten dies nur vier Interessenten getan, verdeutlichte Wagner die Situation.

Die Grünen waren auch gegen die Ausweisung weiterer Baugebiete, „aber aus ökologischer Sicht“, wie Fraktionschef Holger Braun sagte. Eine weitere Flächenversiegelung sei nicht sinnvoll. Lieber sollte man Lücken in der Kernstadt und in den Ortskernen schließen.

Die Ausweisung in Schwarzenberg sei ein neuer Weg, ein Versuch, den man ausprobieren wolle, widersprach Wagner Lanzenberger, der ihm eine parteipolitisch gesteuerte Entscheidung unterstellt hatte.

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