Günstiger und im Zeitplan

Bessere Wärmedämmung und neue Optik für Radko-Stöckl-Schule in Melsungen

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Schüler und Verantwortliche vor dem Hauptgebäude: Die Radko-Stöckl-Schule in Melsungen wird zurzei t energetisch saniert. Vor dem Eingang steht nun ein Quader mit Schriftzug, der jetzt enthüllt wurde. 

An der Radko-Stöckl-Schule in Melsungen muss bald deutlich weniger geheizt werden. Denn die im Jahr 1970 erbaute Schule wird derzeit energetisch saniert.

Die ersten beiden der drei Bauabschnitte sind abgeschlossen, der dritte im Gange. Die Fertigstellung des Hauptgebäudes wurde am Donnerstag gefeiert. Vertreter des Landkreises, der Schule, Bauverantwortliche und Schüler kamen zusammen.

Vor dem Eingang wurde ein Quader mit dem Schriftzug der Berufsschule enthüllt. Seit März 2017 laufen die Arbeiten an der Schule. Der dritte Bauabschnitt soll bis Ende des Jahres fertiggestellt werden.

Das finanzielle Budget konnte bisher unterschritten werden. Die Kosten von insgesamt 2,65 Millionen Euro trägt der Schwalm-Eder-Kreis. Architekt Daniel Spies vom Büro foundation5+ berichtet Positives: Zwischen 60 000 und 70 000 Euro konnten bis jetzt eingespart werden. Zeitlich liege die Sanierung, die bei laufendem Schulbetrieb stattfindet, im Plan.

Neu gestaltete Fassade

Im ersten Bauabschnitt wurde die Fassade des Gebäudes, in dem die Heizzentrale untergebracht ist, saniert. Bauabschnitt zwei umfasste die Eingangshalle, die Verwaltung und die Klassenräume. Auch dort wurde die Fassade mit nicht brennbarer Mineralwolle wärmegedämmt. Außerdem wurden neue Fenster eingebaut.

Blau, rot und grün: Teile der Fassade spiegeln die Farben des Schullogos wieder, sagt Architekt Spies. An dem Schornstein befinden sich die Schulinitialien, dargestellt als Muster. Am Haupteingang befindet sich nun der Quader, zudem hat er eine neue Beleuchtung erhalten.

Die Arbeiten im dritten Bauabschnitt haben begonnen. Nun werden das Gebäude der Kreishandwerkerschaft und die Werkstatt wärmegedämmt. Architekt Spies rechnet Ende des Jahres mit der Fertigstellung.

Vorteile durch die Sanierung

Durch die bessere Isolierung und die neuen Fenster müsse künftig weniger geheizt werden. So könnten CO2 und Kosten eingespart werden, sagt Holger Raude, Leiter der Hochbauverwaltung. Dieses Geld stehe der Schule dann für andere Ausgaben zur Verfügung.

Die bessere Lernatmosphäre für die Schüler ist für Markus Gille, kommissarischer Leiter der Berufsschule, ein weiterer Vorteil: „In Räumen, die hell, modern und freundlich gestaltet sind, fühlt man sich nicht nur wohler. Das ist auch lernpsychologisch vorteilhaft.“ Landrat Winfried Becker bezeichnete bei der Feierstunde Schulleiter Gille scherzhaft als „zweiten Bauleiter“. Auch das Architekturbüro lobte die Zusammenarbeit.

Seit der Sanierung des Technikhauses 2009 wurden bis Ende des Jahres 5,2 Millionen Euro in die Erneuerung des Gebäudes der Radko-Stöckl-Schule investiert.

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