MFV weiter ohne Schmidt und Frommann

Bleibt SVA Bad Hersfeld der Lieblingsgegner?

Christoph Grunewald, Foto: Kasiewicz

Melsungen. Sie sind Tabellennachbarn. Ganz unten im Klassement der Fußball-Verbandsliga. Was nach zwei Spieltagen noch nicht allzu viel aussagt.

Mehr vielleicht die Tatsache, dass Gastgeber SVA Bad Hersfeld noch gar nicht und die Gäste vom Melsunger FV erst einmal getroffen haben. Was sich für beide heute (Anstoß 19 Uhr) im direkten Duell unbedingt ändern soll.

Wobei die Ladehemmung der Asbacher durchaus seine Gründe hat. Nach den Abgängen von Roger Jan Domachowski, Kevin Kurz und Julian Wehner musste fast die gesamte Offensivabteilung neu formiert werden. Mit Rückkehrer Stefan Wiegand etwa und Christian Pfeiffer, Neuzugang aus Niederaula, der mit dem 1. FC Schwalmstadt von 2006 bis 2008 Oberligaluft schnupperte. Hinzu kommt, dass Torjäger Sebastian Schuch noch Ladehemmung hat. Angesichts solch‘ starken Personals liegt der Verdacht nahe, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis bei den Schützlingen von Trainer Frank Ullrich der Knoten platzt.

Ein Gefahrenpotential für die Melsunger, die aber nach der Derbypleite gegen Schwalmstadt erst mal mehr mit sich selbst beschäftigt sind. Die hehren Vorsätze der spielerischen Konsolidierung müssen laut Christoph Grunewald wohl vorerst hintenan gestellt werden. „Kämpfen, grätschen, beißen“ lautet sein Motto für das zweite Auswärtsspiel, dass die Bartenwetzer weiter ohne Tobias Frommann und Hendrik Schmidt bestreiten müssen. Dafür könnte Maximilian Lohne ins Team zurückkehren.

Hoffnung macht Trainer Timo Rudolph die positive Bilanz gegen den SVA. In den letzten acht Spielen feierte der MFV vier Siege und kassierte nur eine Niederlage, was die Hersfelder zu einer Art „Lieblingsgegner“ macht. Ein Attribut, was der Nachbarn liebend gern abstreifen würde. Besonders in der etwas schwierigen aktuellen Situation. (ohm)

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