B.Braun öffnet Ausbildungszentrum 

Blick in die berufliche Zukunft

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Infusionslösung bis Nahrungsergänzungsmittel: Annika Schäfer (von links), Laurin Heinemann, Michelle Zwillenberg und Jana Ernst sind angehende Industriekaufleute und stellten die Produktpalette von B. Braun vor.

Hunderte Besucher nutzten am Wochenende die Gelegenheit, um sich im B.Braun-Ausbildungszentrum zu informieren. Azubis standen den Besuchern mit Rat und Tat zur Seite und informierten über das Unternehmen. 

Melsungen –„Was, das alles produziert B. Braun?“ Diese Frage hat Jana Ernst am vergangenen Samstag ganz oft gehört. Die angehende Industriekauffrau war eine von 150 Helfern, die beim Tag der offenen Tür im Ausbildungszentrum des Medizintechnikerherstellers im Einsatz waren. Sie informierten über Produkte und Standorte, beantworteten Fragen rund um die Ausbildung und nahmen so manchem Jugendlichen die Angst vor einer Bewerbung. Bei der Veranstaltung präsentierten sich außerdem die BKK B. Braun, die Melsunger Radko-Stöckl-Schule und der BerufsschulCampus Schwalmstadt als Ausbildungspartner.

„Wir sind sehr zufrieden mit der Resonanz“, sagte Axel Becker, Leiter der technischen Ausbildung bei B. Braun. Einige hundert Besucher seien gezählt worden, und insbesondere die Eltern-Veranstaltungen seien gut angenommen worden. Dort bekamen Mütter und Väter Tipps, wie sie ihre Kinder bei der Berufswahl unterstützen können.

Derweil gab es für Jugendliche einen sehr praxisnahen Einblick in die Ausbildung bei B. Braun. Auszubildende aus dem zweiten und dritten Lehrjahr standen ihnen Rede und Antwort, außerdem konnten sie selbst löten und schrauben.

Bei den jungen Besuchern kam das gut an: „Ich bin noch ziemlich unentschlossen, interessiere mich aber sehr für technische Berufe“, sagte die 15-jährige Shahnaz Jafari.

Dass man beim Tag der offenen Tür verschiedene Dinge ausprobieren durfte, fand sie hilfreich.

Noch etwas Zeit bis zum Schulabschluss hat Till Göbert. „Aber im nächsten Jahr steht mein Schulpraktikum an. Da wollte ich mich schon mal informieren“, erzählte der 14-Jährige, der mit seinen Eltern ins Ausbildungszentrum gekommen war.

Und was interessierte die Besucher am meisten? „Was man während der Ausbildung lernt, und welche beruflichen Perspektiven man danach hat“, sagte Industriemechaniker-Azubi Marvin Merz.

Auch die Kniehebel-Presse, die er im ersten Lehrjahr gebaut hatte, war für viele interessant. Genau wie die komplexe Schaltung für einen Schwenk-Arm - ein Projekt für Mechatroniker im ersten Lehrjahr.

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