Produktion nicht eingeschränkt

Coronavirus: Entwarnung nach Verdachtsfällen bei B. Braun

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Ein bisschen Abstand schadet nicht: B. Braun informiert seine Mitarbeiter über sinnvolle Verhaltensmaßregeln.  

Das weltweit tätige Unternehmen B. Braun reagiert auf die Ausbreitung des Coronavirus. Ab sofort gelte ein allgemeines Dienstreiseverbot, teilt das Unternehmen mit.

  • Das Pharma- und Medizinbedarfsunternehmen B.Braun gibt Entwarnung bei einem Coronavirus-Verdachtsfall.
  • Für den Fall einer Quarantäne sollen Mitarbeiter die Firmenlaptops mit nach Hause nehmen.
  • Engpässe in der Produktion gebe es keine. 

Das weltweit tätige Unternehmen B. Braun reagiert auf die Ausbreitung des Coronavirus. Ab sofort gelte ein allgemeines Dienstreiseverbot, teilt das Unternehmen mit. Weltweit sind Dienstreisen bis auf wenige Ausnahmen nicht gestattet.

Dienstreisen sind erlaubt, wenn: Patienten versorgt werden müssen, technischer Service unaufschiebbar ist, Reisen der Aufrechterhaltung der Versorgungssicherheit dienen und rechtliche Notwendigkeiten die Dienstreise erforderlich machen. 

Außerdem sollen die Mitarbeiter, die einen Firmenlaptop nutzen, diesen mit nach Hause nehmen. So kann im Fall einer Quarantäne weitergearbeitet werden.

Entwarnung nach Verdacht einer mit Coronavirus erkrankten Person bei B. Braun

B. Braun beschäftigt mehr als 60 000 Mitarbeiter in 64 Ländern. Darunter einige in Risikogebieten wie China und Norditalien. Dort gab es nach Angaben von B. Braun unter den Mitarbeitern einer Tochterfirma aktuell einen Verdachtsfall. 

Dieser Mitarbeiter und ein weiterer, der Kontakt mit einer erkrankten Person hatte, wurden wegen Krankheitssymptomen auf das Virus getestet. Am gestrigen Montag gab B. Braun Entwarnung. Beide Mitarbeiter haben sich nicht infiziert.

B. Braun hat Krisenstäbe wegen Coronavirus eingerichtet: Informationen laufen in Melsungen bei Kassel zusammen

„Angesichts der globalen Dimensionen ist es uns wichtig, zu sagen, dass wir und auch andere global agierende Unternehmen, Prozedere haben, mit einer Epidemie umzugehen“, sagt Unternehmenssprecherin Dr. Bernadette Tillmanns-Estorf. In den Unternehmen in den betroffenen Ländern gebe es Krisenstäbe. 

Diese arbeiteten zum Beispiel auch mit der Unternehmenskommunikation zusammen. Dort sei es Aufgabe, alle aktuellen und relevanten Informationen an die richtigen Adressaten zu verteilen. „Wir werden heute an die Mitarbeiter weitergeben, dass wir keinen bestätigten Corona-Fall haben“, sagt Tillmanns-Estorf.

Produktion von B. Braun trotz Coronavirus nicht eingeschränkt

Das Unternehmen informiert seine Mitarbeiter außerdem aktuell über das Intranet über weitere Entwicklungen. Dort und in Aushängen gibt es Empfehlungen zum richtigen Verhalten. Dazu gehört: kein Händereichen, Hände waschen, Hände vom Gesicht fernhalten, hygienisch husten und niesen, Papiertaschentücher benutzen und entsorgen, regelmäßig lüften und im akuten Fall keine Gegenstände gemeinsam nutzen, Abstand halten, Atemschutzmasken tragen und verantwortungsvoll handeln.

Sortiment und Produktion von B. Braun sind wegen der Corona-Epidemie nicht betroffen, heißt es. Jedoch habe die Nachfrage nach Produkten zum persönlichen Schutz, wie Gesichtsmasken und Handschuhe, sowie nach Produkten für die Hände- und Flächendesinfektion erheblich zugenommen. Engpässe gebe es aber nicht.

Von Damai Dewert  

B.Braun erweiterte 2013 seine Prdouktionsstätten in Suzhou/China. 

Das Unternehmen B.Braun ist weltweit tätig. Auch in Kasachstan und Malaysia haben sie einen Standort. 

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