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Das „Neinhorn“ von Marc-Uwe Kling motzt in der Melsunger Stadthalle

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Von: Damai Dewert

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Ungewöhnliche Freunde mit einer Botschaft: Das Wolfhager Figurentheater führt das Neinhorn auf der Bühne der Melsunger Stadthalle auf.
Ungewöhnliche Freunde mit einer Botschaft: Das Wolfhager Figurentheater führt das Neinhorn auf der Bühne der Melsunger Stadthalle auf. © Wolfhager Figurentheater

Das Wolfhager Figurentheater bringt das „Neinhorn“ in der Melsunger Stadthalle auf die Bühne. Das immer schlecht gelaunte Einhorn ist mit dem Was-Bär und dem Na-Hund am Samstag, 14. Januar in Melsungen zu Gast.

Melsungen – Die Kinderbücher von Marc-Uwe Kling und Astrid Henn leben unter anderem von den Wortneuschöpfungen – so spielt auch eine immer widersprechende Prinzessin eine große Rolle: Ihr Name lautet Königsdochter. Karten gibt es ausschließlich an der Tageskasse.

Der Veranstalter weist außerdem daraufhin, dass bei der Vorstellung am Samstag auch die Heizungsanlage funktioniert und es warm sein wird. Im Dezember hätten die Gäste wegen eines technischen Defektes in der Stadthalle frieren müssen. Im Gepäck haben die Macher hinter dem Wolfhager Figurentheater diesmal ein neues Stück. Es ist das Neinhorn nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Marc-Uwe Kling und Astrid Henn.

Gibt gerne Widerworte: die Königsdochter auf dem Neinhorn.
Gibt gerne Widerworte: die Königsdochter auf dem Neinhorn. © Wolfhager Figurentheater

Am Samstag ab 16 Uhr in der Stadthalle Melsungen

Die Besonderheit am Stück sei, sagt Theatermacherin Jessica Kaselowsky, dass mittlerweile die nächste Generation mit ihren Kindern und Nachwuchsspielern Sidney (21) und Gerardo Kaselowsky (19) hinter der Bühne steht. „Mit dem Neinhorn haben sich die beiden ein tolles modernes Stück ausgesucht, dass bei Kindern und Eltern gleichermaßen beliebt ist.“

Gespielt wird am Samstag ab 16 Uhr in der Stadthalle Melsungen. Der Eintritt kostet für Kinder zehn Euro und für Erwachsene elf Euro. Die Karten gibt es nur an der Tageskasse, heißt es vom Veranstalter. Die Kasse öffnet 30 Minuten vor Beginn der Aufführung.

Einfach immer nein

Zum Inhalt: Im Herzwald kommt ein kleines, schnickeldischnuckeliges Einhorn zur Welt. Aber obwohl alle ganz lilalieb zu ihm sind und es ständig mit gezuckertem Glücksklee füttern, benimmt sich das Tierchen ganz und gar nicht einhornmäßig. Es sagt einfach immer Nein, sodass seine Familie es bald nur noch das Neinhorn nennt. Eines Tages bricht das Neinhorn aus seiner Zuckerwattewelt aus. Es trifft einen Waschbären, der nicht zuhören will, einen Hund, dem alles schnuppe ist und eine Prinzessin, die immer Widerworte gibt.

Zu den Kinderbüchern schreibt beispielsweise „Der Spiegel“„Das wird ein Klassiker.“ Und in der Zeitschrift „Brigitte Mom“ ist zu lesen: „... eine Geschichte, die absolut das Zeug zum Klassiker hat, weil sie sogar bei echt mieser Laune und total ausgereizter Geduld sofort Wunder wirkt.“ (Damai D. Dewert)

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