Ernst Erbeck erhielt die zweite Dosis

Erfahrungsberichte: So erleben Senioren aus dem Altkreis Melsungen die Corona-Impfung

Gisela Witzel
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Gisela Witzel

Seit Wochen wird in Deutschland gegen Corona geimpft. Gisela Witzel und Ernst Erbeck berichten uns von ihren Erfahrungen von der Terminvergabe bis zum zweiten Piks.

Melsungen/Körle – Ernst Erbeck aus Empfershausen hat es geschafft. Am Montag erhielt der 87-Jährige im Impfzentrum in Kassel seine zweite Impfdosis gegen das Coronavirus.

„Ich habe jetzt eine Bescheinigung, in der steht, dass und wann ich geimpft worden bin“, sagt Erbeck. Wie schon nach der ersten Impfung gehe es ihm gut. Er spüre keine Nebenwirkungen. Über die Betreuung im Impfzentrum Kassel ist der Empfershäuser voll des Lobes.

„Das war wirklich 1 a“, sagt Erbeck. An jeder Stelle habe jemand gestanden, der sich um die Impflinge gekümmert habe, Pfeile auf dem Boden hätten die Orientierung im Impfzentrum leicht gemacht, sagt Erbeck. Auch einen Parkplatz zu finden sei kein Problem gewesen.

„Ich bin jetzt gespannt, wie das in Fritzlar organisiert ist“, sagt Erbeck. Dort hat seine Frau nächste Woche ihren ersten Impftermin. „Wir wollten ja eigentlich zusammen geimpft werden, aber das war nicht möglich“, so der 87-Jährige.

Nach Fritzlar muss auch die Melsungerin Gisela Witzel, die am 15. März ihre erste Impfung bekommen soll. „Ich werde auf der Straße schon dauernd gefragt, ob ich schon geimpft bin“, sagt die 86-Jährige und lacht.

Bis sie endlich einen Impftermin hatte, hat sie das – wie viele andere auch – reichlich Nerven gekostet.

Erst war kein Durchkommen bei der Terminvergabe-Hotline, dann fehlten wichtige Unterlagen.

Jetzt ist die 86-Jährige froh einen Termin zu haben, weil sie in ihrem Geschäft viel mit Menschen zu tun habe. (Von Barbara Kamisli)

Ernst Erbeck

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