Melsungen

Die Fulda im Blick: FDP spendet fünf Bänke und Mülleimer für Fulda-Ufer in Melsungen – Sichtfenster am Fluss

Platz nehmen am Fulda-Ufer: Der FDP-Stadtverband Melsungen hat Bänke fürs Fulda-Ufer gespendet, von links Stadtverbandsvorsitzender Alexander Katzung, Bürgermeister Markus Boucsein sowie die Vorstandsmitglieder Marion Viereck und Nils Weigand.
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Platz nehmen am Fulda-Ufer: Der FDP-Stadtverband Melsungen hat Bänke fürs Fulda-Ufer gespendet, von links Stadtverbandsvorsitzender Alexander Katzung, Bürgermeister Markus Boucsein sowie die Vorstandsmitglieder Marion Viereck und Nils Weigand.

Damit der Ausblick auf die Fulda und das gegenüberliegende Ufer wieder genossen werden kann, hat die Melsunger FDP fünf Bänke und Mülleimer gespendet.

Melsungen – Und plötzlich ist sie wieder da, die Fulda: Wer in diesen Tagen am Ufer vom Bitzen in Richtung Tretbecken geht, der kann die Fulda wieder sehen. Denn in den dichten Uferbewuchs wurden Sichtfenster geschnitten.

Hierfür hatte der FDP-Stadtverband bei seinem Sommerfest Geld gesammelt. Mit den neuen Bänken und Mülleimern will die FDP sich weiterhin für ein sauberes Melsungen einsetzen. Auf Initiative der FDP wurde bereits ein fraktionsübergreifender Arbeitskreis „Sauberes Melsungen“ initiiert.

„Es bringt doch nichts, dass man mit dem Auto nach Kassel in die Aue fährt, um das Fulda-Ufer zu sehen“, sagt FDP-Stadtverbandsvorsitzender Alexander Katzung während der offiziellen Übergabe der Bänke, „die Fulda kann man ja auch hier sehen.“

Deshalb hat er Kontakt mit der Stadt aufgenommen, damit die Büsche an der Fulda stellenweise zurückgeschnitten werden. Denn durch Weiden und anderen dichten Bewuchs war die Fulda jahrelang nicht zu sehen.

Beim Freischneiden sei darauf geachtet worden, dass nur bis zum Schilfgürtel Brennnesseln und Kraut weggeschnitten worden seien, betont Bürgermeister Markus Boucsein.

„Mit diesen Sichtfenstern können wir die Fulda wieder erlebbar machen.“ Damit steige die Aufenthaltsqualität am Fulda-Ufer auch in Richtung Zweipfennigsbrücke.

Die neuen Bänke stehen am Bitzen in der Nähe des Wehrs, am früheren Angelplatz zwischen Bitzen und Zweipfennigsbrücke und am Tretbecken. Sie sind aus Holz und Metall und wurden von Menschen mit Behinderung in einer Berliner Werkstatt hergestellt.

Passend dazu wurden die Mülleimer gefertigt, die abschließbar sind und eine zusätzliche Öffnung zum Entsorgen von Zigarettenkippen haben.

Damit die ortsnahe Erholung am Fulda-Ufer noch besser gelingt, wird über das Thema Verkehr am Bitzen nachgedacht. Zwischen Unterer Mauergasse und Rotenburger Straße gilt derzeit eine Geschwindigkeit von 6 km/h.

„Die wenigsten halten sich daran“, sagt Boucsein. Über ein mögliches Verbot für Autos – Anwohner natürlich ausgenommen – könnte diskutiert werden sagte der Bürgermeister. (Claudia Feser)

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