Melsungen

Die Weiden fehlen noch: Arbeiten verzögern Bau-Ende der neuen Wassertreppe in Melsungen

Bauende verzögert sich: Das Ende der Bauarbeiten an der Melsunger Wassertreppe an der Fulda verzögert sich um einige Wochen. Statt Ende August sollen die Arbeiten spätestens im November fertig sein.
+
Bauende verzögert sich: Das Ende der Bauarbeiten an der Melsunger Wassertreppe an der Fulda verzögert sich um einige Wochen. Statt Ende August sollen die Arbeiten spätestens im November fertig sein.

Wäre alles nach Plan gelaufen, hätten die Melsunger längst einen neuen Zugang zur Fulda. Die Wassertreppe sollte eigentlich Ende August fertig sein, die Arbeiten dauern aber noch.

Melsungen – Bauamtsleiterin Nadine Finn sagt, es müssten noch Restarbeiten erledigt werden. Die Fläche an sich sei fertig. Aber damit Menschen mit Kinderwagen oder Rollatoren das Fuldaufer erreichen können, soll noch eine Wegespange angelegt werden.

Diese soll vom Promenadenweg ab- und zur zweiten Treppenstufe hinführen. Außerdem fehlt noch die Beleuchtung an den beiden Lampenstandorten sowie an den oberen beiden Bäumen.

Sie sollen von unten illuminiert werden, „sodass es ein bisschen heimelig aussieht“. Die Umrandungen der Bauminseln sind in der Fläche versenkt, nur eine ist erhöht. Diese bekommt noch Sitzflächen aus Lärchenholz.

Auch wenn Eiche mit Melsungen als Fachwerkstadt eng verbunden ist, wird die Sitzfläche nicht aus Eichenholz bestehen. Denn dieses gebe Gerbsäure ab, und das könne dem Beton schaden, erklärt Bauamtsleiterin Finn.

Durch den hohen Wasserstand der Fulda im Frühjahr – er lag zwischenzeitlich bei zwei Metern – musste der Damm verstärkt werden.

Der Damm bestand aus 180 Sandsäcken. Seitdem habe es keine größeren Komplikationen auf der Baustelle gegeben. Es seien lediglich ein paar Leitungen für Strom und Telefon im Boden aufgetaucht, aber das sei nichts Ungewöhnliches.

Vorsorglich wurden Leerrohre in den Boden eingezogen, falls der Platz mal mit Wasser und Strom erschlossen werden soll. „Wir machen den Platz ja in den nächsten Jahren nicht mehr auf“, sagte Nadine Finn.

Außerdem sei ein Festplatzanschluss gelegt worden, sodass bei Veranstaltungen beispielsweise eine Hütte oder ein Bierpilz genutzt werden können.

Demnächst sollen Weiden gepflanzt werden, weil sie zum Bewuchs im Uferbereich der Fulda passen. Aktuell werden junge Weiden in einer Baumschule ausgesucht, die dann in ein paar Jahren für schattige Plätzchen an der Wassertreppe sorgen sollen. (Claudia Feser)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.