Sie wären von Verbot betroffen

31.000 dreckige Dieselfahrzeuge gibt es im Schwalm-Eder-Kreis

Schwalm-Eder. Mehr als 36.000 Diesel-Fahrzeuge sind im Schwalm-Eder-Kreis zugelassen. Immerhin 31.000 fallen nach Angaben des Kraftfahrtbundesamtes in die Schadstoffklassen 1 bis 5. Halter dieser Fahrzeuge wären von Fahrverboten betroffen.

16 500 Fahrzeuge fallen in die Schadstoffklassen 1 bis 4. Für diese Fahrzeuge ist die Umrüstung auf die Euro-6-Norm zumindest unwirtschaftlich. Die Zahlen stammen aus 2017, aktuellere liegen noch nicht vor.

Auch wenn im Schwalm-Eder-Kreis keine Fahrverbote drohen, sind die Fahrzeughalter betroffen. Sie würden keine blaue Plakette für ihr Fahrzeug erhalten und außerdem verlieren die Fahrzeuge an Wert oder werden ganz unverkäuflich. Einschränkungen im öffentlichen Personennahverkehr seien hingegen nicht zu erwarten, sagt Mike Stämmler, Geschäftsführer der Nahverkehrsgesellschaft Schwalm-Eder (NSE). Die Fahrzeuge der Auftragsnehmer seien in der Regel sehr jung und bestünden zum Großteil aus Fahrzeugen, die die Euro-6-Norm erfüllten. „Wir bewegen uns mit unserem Angebot nur im Landkreis“, sagt Stämmler.

Welche Auswirkungen Fahrverbote hätten, sei noch schwer abzusehen, sagt Reinhard Ostmann, Chef der gleichnamigen Autohäuser in unter anderem Fritzlar und Melsungen. Sollten tatsächlich nur einzelne Strecken betroffen sein, rechne er nicht mit Wertverlusten. 

Rubriklistenbild: © picture alliance / ZB

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