Franke: Mehr Geld wegen kulturpolitischer Bedeutung

Drei Millionen Euro für Melsunger Stadthalle

So soll die Stadthalle Melsungen nach dem Umbau aussehen. Blick vom Stadthallengarten.
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So soll sie einmal aussehen: die Stadthalle Melsungen.

Noch können die Melsunger die Nachricht kaum glauben: Der Bund fördert den Umbau der Melsunger Stadthalle mit 3,34 Millionen Euro. Das sind 1,3 Millionen mehr als ursprünglich geplant.

Melsungen - Aber Edgar Franke ist ein Mann des klaren Wortes. Er sagt: „Es ist sicher, das Geld kommt.“ Auch wenn er weiß, dass erst der Bundeshaushalt beschlossen werden muss und es erst dann amtlich ist. Aber Franke ist seit elf Jahren Bundestagsabgeordneter und erfahren genug um zu wissen, dass das, was in der Bereinigungssitzung des Haushaltsausschusses festgelegt wurde, auch so vom Bundestag beschlossen wird.

Die Bereinigungssitzung des Ausschusses war diesmal „ein Kampf“, sie dauerte mehrere Stunden lang. Mehrere hundert Projekte aus ganz Deutschland waren vorgestellt. „Es ist ein wichtiges Projekt“, sagt Franke, „und über die Kulturschiene konnte noch mehr Geld mobilisiert werden.“ Denn er machte den Ausschussmitgliedern die besondere kulturpolitische Dimension der Melsunger Stadthalle und ihren Status als Kulturgut klar.

Das Kasino – Baujahr 1838 – soll auf seinen ursprünglichen Kern als Bauwerk des „Kasseler Klassizismus“ konzentriert und energie-, brandschutz- und veranstaltungstechnisch auf den modernsten Stand gebracht werden. Raum für Vereinsveranstaltungen, stehe für Theater, Kino und Musikveranstaltungen zur Verfügung und sei regionaler Versammlungsort.

Der Anbau, der in den 1970er-Jahren entstanden ist, soll abgerissen werden.

Die Stadt gebe dazu noch keine Stellungnahme ab, weil es noch nicht offiziell sei, teilt Bürgermeister Markus Boucsein mit. (Claudia Feser)

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