Einsatz der Feuerwehr

Defekt an Heizungsanlage: Rauchmelder warnte Familie vor tödlichem Rauch

Melsungen. Das laute Pfeifen der Rauchwarnmelder bewahrte am Sonntagmorgen eine Familie vor Schlimmerem.

Es war gegen 6.30 Uhr, als die vier Bewohner des Hauses an der Siedlerstraße in Melsungen durch das laute Geräusch der Melder aufwachten. Schnell stellte der Hausbesitzer fest, dass der Alarm aus der Kelleretage kam. Bei einer Kontrolle der Räume war der Heizungsraum bereits verqualmt. Dicke Rauchwolken drangen aus dem Schornsteinbereich. Sofort weckte der Mann seine Mitbewohner und alarmierte die Feuerwehr.

Als die ersten Einsatzkräfte an dem Wohnhaus ankamen, war die Heizung bereits außer Betrieb. Atemschutzgeräteträger erkundeten den Raum. Der Qualm kam aus dem Bereich des Rauchabzugsrohres. Bei genauer Überprüfung stellten die Feuerwehrleute fest, dass das Innenrohr in dem Schornstein defekt war. Dadurch war es zu einem Schwelbrand in dem Schornstein gekommen, durch den es zu der enormen Verrauchung kam. Ursache war ein technischer Defekt in der Anlage.

Die Feuerwehrleute räumten Glut und Asche aus dem Pelletofen. Von der Drehleiter aus wurde die gesamte Rauchabzugsanlage überprüft. Gemeinsam mit dem zuständigen Schornsteinfegermeister aus Guxhagen, der auch zu der Einsatzstelle gekommen war, wurde anschließend die gesamte Anlage überprüft und mit dem Hochdrucklüfter der restliche Rauch aus dem Gebäude geblasen.

Der Gesamtschaden an der Heizungsanlage wurde auf 3000 Euro geschätzt. Personen kamen, durch den rechtzeitigen Alarm der Rauchmelder, nicht zu schaden. Im Einsatz waren 22 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Melsungen unter der Leitung von Wehrführer Patrick Schwarz und Beamte der Polizei Melsungen.

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