3 Jahre Bauzeit 

Endlich wieder freie Fahrt: Ortsdurchfahrt in Melsungen wieder frei 

Vorher und nachher: Das links Bild zeigt die Melsunger Schlosskurve vor Beginn der Bauarbeiten, das rechte Foto nach Beendigung der Bauarbeiten. 2 Fotos: BAUAMT MELSUNGEN/NH

Als gestern die Melsunger Ortsdurchfahrt offiziell freigegeben wurde, regnete es in Strömen. Das vermieste den Verantwortlichen aber nicht die Laune, denn die Großbaustelle ist nicht nur zeitlich, sondern auch finanziell im Rahmen geblieben.

Zweieinhalb Jahre war die Strecke zwischen St. Georgs-Brücke und Ortsausgang in Richtung Röhrenfurth gesperrt, in wechselnden Abschnitten. Gestern wurde nun der vierte und letzte Bauabschnitt für den Verkehr freigegeben. „Die Straße ist toll geworden“, sagte Bürgermeister Markus Boucsein und gibt zu: „Wir hatten vor drei Jahren große Sorge, ob wir es so hinbekommen.“ Denn die Stadt hatte die Bauleitung. Sein Dank ging an Bauamtsleiter Martin Dohmann, für den es das bislang verkehrstechnisch größte Projekt war, und an Reiner Wiegand aus Neukirchen, der für die Projektplanung zuständig war.

Vorher und nachher: Das links Bild zeigt die Melsunger Schlosskurve vor Beginn der Bauarbeiten, das rechte Foto nach Beendigung der Bauarbeiten. 2 Fotos: BAUAMT MELSUNGEN/NH

Die Straße habe eine richtige Aufwertung erfahren, so Boucsein weiter, vor allem die Schlosskurve sei entschärft worden. „Jetzt können die Lastwagen wieder aneinander vorbei fahren.“ Und er sagte: „Darüber ist das letzte Wort noch nicht gesprochen“ und wies damit auf die ausstehende Entscheidung zu einem möglichen Lkw-Fahrverbot in der Melsunger Ortsdurchfahrt hin.

Christina Röntgen, Regionale Bevollmächtigte für Nordhessen von Hessen Mobil, freute sich als Bauingenieurin über den guten Zustand der Straße: „Da geht mir das Herz auf.“ Sie lobte ebenfalls die sehr gute Zusammenarbeit mit dem Melsunger Bauamt.

Ihrer Meinung nach gebe es mehrere Gewinner: Hessen Mobil, die aufgrund der Melsunger Bauleitung ihre Personalressourcen in andere Bauprojekte stecken konnte, und die Bevölkerung und Geschäftsleute, die mit dem Melsunger Bauamt immer einen direkten Draht zur Bauleitung hatten.

7,45 Millionen Euro hat der Straßenausbau gekostet. Davon musste die Stadt 3,45 Millionen Euro übernehmen für die Nebenanlagen sowie Wasser und Kanal, den Rest zahlte der Bund. Die Gehwege wurden durchgehend erneuert, die Beleuchtung wurde mit energiesparenden LED-Lampen ausgestattet.

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