Melsungen

Erfolg für Melsunger Radler: TG 1861 stellt die meisten Bezirksmeister beim Bergzeitfahren

Die Melsunger Starterinnen (von links) Jana Bühn, Kristina Schalk sowie die Bezirksmeisterinnen Christina Lechner und Petra Schildwächter.
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Die Melsunger Starterinnen (von links) Jana Bühn, Kristina Schalk sowie die Bezirksmeisterinnen Christina Lechner und Petra Schildwächter.

Auf eine anspruchsvolle Strecke gingen am Samstag 120 Radsportler beim Bergzeitfahren in Obermelsungen.

Obermelsungen/Elfershausen – Die Radsportgruppe der MT unter der Leitung von Dr. Dieter Vaupel hatte die Ausrichtung übernommen. Im Minutentakt starteten die Teilnehmer an der Fuldabrücke in Obermelsungen.

Dann ging es auf der stetig ansteigenden Straße bis nach Elfershausen. Dort wartete, kurz vor dem Ziel am Falkenkopf, noch eine Herausforderung. Steil bergan ging es das letzte Stück bis zur Zeitnahme.

Erschöpft ließ sich dort mancher der Sportler ins Gras sinken. Aber nach wenigen Minuten war die Erschöpfung der Freude darüber gewichen, die anspruchsvolle Strecke gefahren zu sein. Zudem belohnte ein Blick von der Anhöhe ins Fulda- und Pfieffetal.

Die Starter kamen aus ganz Deutschland, mit dabei waren viele Hessenmeister und Teilnehmer, die sich bei anderen Bergzeitfahren in die Siegerlisten eingetragen hatten. Auch mehr als 20 Frauen gingen an den Start.

Die Radsportler wurden von vielen Zuschauern angefeuert. Die Strecke war 5300 Meter lang, dabei galt es eine Steigung von 210 Höhenmetern zu bewältigen. Die Steigungen betrugen bis zu zehn Prozent.

Alle Teilnehmer lobten die Streckenführung und die gute Organisation. Kritik gab es jedoch am Straßenbelag.

Sowohl auf der Straße zwischen Elfershausen und Obermelsungen, als auch auf dem letzten Steilstück vor dem Ziel wies der Belag tiefe Löcher auf. Einer der Fahrer: „Ganz schön gefährlich.

Wenn wir sehr schnell unterwegs sind, hat man ruckzuck die Schlaglöcher übersehen und es kommt zum Sturz.“ Auch die bis zu 10 000 Euro teuren Rennräder würden unter den Unebenheiten leiden.

Streckenposten überwachten den Ablauf. Helfer des DRK Ortsverbandes Melsungen standen für Notfälle bereit. Mehr als 30 Helfer waren für Organisation, Rennablauf, Zeitnahme und Sicherheit verantwortlich.

Sensationell die Rennzeit von Max Bock aus Guntersberg bei Mainz: Der 15-Jährige stellte den Tagessieg mit 9:57 Minuten. Er war der erste Fahrer, der die zehn Minuten für diese Strecke unterbot.

Insgesamt waren die Sportler der Melsunger TG 1861 am erfolgreichsten.

Sie stellten acht von 13 Bezirkssiegern. Neben der Bezirksmeisterschaft gab es die bundesweit offene Wertung für das Bergzeitfahren und es ging um den Preis der Kreissparkasse Schwalm-Eder für den Tagessieger.

Für die besten Drei in den jeweiligen Klassen gab es Sach- und Geldpreise, für die Podiumsplätze bei den Bezirksmeisterschaften Medaillen. (Helmut Wenderoth)

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