Erfolg an der Haustür

Haussammlung in Melsungen: Über 21.000 Euro kamen zusammen

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Schicke Tüte: Filmon Haile und Johannes Iffland vom Reformhaus zeigen die haltbare Einkaufstüte. Karin Plötz-Hesse und Bürgermeister Markus Boucsein gaben im Reformhaus das Ergebnis der Haussammlung bekannt.

Melsungen. Mehr als 21.000 Euro sind bei der Melsunger Haussammlung zusammengekommen. Das sei eines der besten Ergebnisse der vergangenen fünf Jahre, sagte Melsungens Bürgermeister Markus Boucsein während der Bekanntgabe des Ergebnisses.

100 Helfer hatten vom 27. September bis zum 3. Oktober bei den etwa 4000 Melsunger Haushalten zu Gunsten des Fördervereins für ein zukunftsfähiges Melsungen gesammelt. Ihnen und den vielen Spendern gebühre großer Dank, sagte Karin Plötz-Hesse, Leiterin des Familienbüros.

Melsunger Wirtschaftsunternehmen verdoppeln die Summe. Das Geld fließt in das Stiftungskapital der Bürgerstiftung für ein kinder- und familienfreundliches Melsungen. Die Hilfsbereitschaft der Melsunger war auch bei der zehnten Sammlung ungebrochen.

Zehnjähriges Bestehen 

Im kommenden Jahr feiere die Haussammlung zehnjähriges Bestehen, sagte Boucsein. Weitere Helfer seien aber nicht nur im Jubiläumsjahr willkommen. „Die Sammler sind genauso wichtig wie die vielen Spender.“ Denn ohne die Helfer gebe es keine Haussammlung, führte Boucsein aus. Wie in den Jahren zuvor war auch der Stiftungsvorstand in Melsungen unterwegs und putzte Klinken.

Auch 650 Euro vom Reformhausinhaber Johannes Iffland fließen ins Stiftungskapital. Seit etwa zwei Jahren wirbt er bei Kunden für den verantwortungsbewussten Gebrauch von Plastiktüten zum Schutz der Umwelt. Dazu verkauft er schick designte und solide Tüten für zwei Euro - der Erlös landet komplett in der Spendendose.

Aktion läuft seit zwei Jahren 

Etwa 250 Tüten habe er verkauft. „Die Kunden machen gerne mit und freuen sich, wenn sie zum Einkaufen ihre Tüten mehrfach verwenden“, sagte Iffland. Die Tüten seien zwar auch aus Plastik, aber eben auch sehr lange haltbar. Bei der Produktion von Papiertüten werde viel Wasser verbraucht - eine unproblematische Alternative seien sie daher auch nicht.

Von Damai D. Dewert

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