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Es blubbert und zischt bei B.-Braun-Aktionswoche

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Von: William-Samir Abu El-Qumssan

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Sie sind begeistert bei der Sache: Die Schüler Raafat Abu Allabn (von links) und Shakin Gusejnov nahmen an der Aktionswoche von B. Braun teil.
Sie sind begeistert bei der Sache: Die Schüler Raafat Abu Allabn (von links) und Shakin Gusejnov nahmen an der Aktionswoche von B. Braun teil. © Carolin Ludwig/nh

Viel experimentiert und ausprobiert wurde jüngst in Melsungen bei der Kinder- und Jugendwoche von B. Braun. Besonders die selbstgebauten Vulkane waren der Hit.

Melsungen – Rund 700 Kinder und Jugendliche zwischen fünf und 18 Jahren aus Melsungen nahmen vergangene Woche im Werk W an verschiedenen Workshops bei der Kinder- und Jugendwoche von B. Braun teil.

Für die Kinder gab es naturwissenschaftliche Experimente, für die Jugendlichen Mathematik zum Anfassen und einen Blick in verschiedene Ausbildungsberufe. „Wir wollen zum einen schon früh das Interesse an Naturwissenschaften wecken, zum anderen weniger bekannte, aber dennoch spannende Ausbildungsberufe im wahrsten Sinne des Wortes greifbar machen“, sagte Gesine Piohsek, Leiterin Events bei B. Braun während der Kinder- und Jugendwoche, die B. Braun einmal jährlich veranstaltet.

In diesem Jahr war die Digitalisierung eines der Schwerpunkte, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. Schon die Kindergartenkinder durften erste spielerische Erfahrungen im Programmieren sammeln. Sie erschufen auf kleinen Tablet-PCs eigene virtuelle Welten mit Figuren, die sich bewegen konnten und selbst aufgenommene Texte sprechen.

Bei den Experimenten mit den Vorschulkindern ging es aber auch um Umweltfragen wie „Warum sollte man möglichst wenig Spül- und Waschmittel verwenden?“. Was beim Geschirrspülen nützlich sei, erfuhren die Kinder in dem Experiment, bedrohte Tiere, deren Lebensraum auf der Wasseroberfläche von Teichen, Seen und Bächen ist.

Es gab auch ganz praktische, physikalische Fragestellungen: „Wie kann man eine mit Wasser gefüllte Flasche am schnellsten leeren?“ Die Antwort sorgte für Staunen: Indem das Wasser in der Flasche zum Rotieren gebracht wird und der so entstandene Flaschen-Tornado Luft hinein befördert.

Außerdem ließen die Kinder bunte Vulkane entstehen, indem sie Wasser mit ein wenig Lebensmittelfarbe und Spülmittel versetzen. Das bunte Wasser wurde anschließend auf eine Zitronensäure-Natron-Mischung geträufelt.

Die Vorschulkinder waren mit Begeisterung dabei und konnten gar nicht genug von den spannenden Experimenten bekommen, heißt es in der Mitteilung weiter. Als der Workshop langsam zu Ende ging, forderten die Kinder Zugaben.

Viele Aha-Erlebnisse gab es auch bei den Jugendlichen, die unter Anleitung ihr mathematisches Grundwissen in ganz praktischen Aufgabenstellungen anwenden durften. Sie versuchten unter anderem, die kürzeste Strecke zu finden, die eine Reihe von deutschen Städten miteinander verbindet. Außerdem hatten sie als Aufgabe, eine statisch stabile Bogenbrücke zu bauen.

Im Bereich Ausbildung lag der Fokus auf weniger bekannten Ausbildungsberufen wie Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik oder Fachkraft für Lagerlogistik. Dabei gaben Auszubildende im B. Braun-Ausbildungszentrum einen Einblick in ihren Alltag in der Lehre und beantworteten Fragen der Teilnehmer.

Diese lernten beispielsweise beim Bauen einer solarbetriebenen Windmühle, wie gelötet, Metall gebogen und Kabel isoliert werden. Im Bereich Logistik probierten die Jugendlichen spielerisch, Ware beim Verladen zu sichern, zu kommissionieren und die Ware zu prüfen, bevor sie sie annehmen. Außer den Aktionen im Werk W gab es zwei Exkursionen bei der Aktionswoche: Es ging ins Planetarium in der Orangerie in Kassel und ins Begehbare Herz in Fulda. (William Abu El-Qumssan)

Weitere Informationen gibt es im Internet unter bbraun.de

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