Bartenwetzerbrücke: Fahrplanauskunft versperrt Blick auf Zebrastreifen-Schild

Melsungen. Der Fußgängerüberweg an der Bartenwetzerbrücke in Melsungen wird ab Dienstag sicherer: Die elektronische Fahrplanauskunft versperrt dann nicht länger die Sicht auf das Zebrastreifen-Schild.

HNA-Leser Nils Naumann war das bauliche Missgeschick aufgefallen, er schickte ein Foto an die Redaktion. Am Dienstag soll das Schild parallel zur Straße ausgerichtet werden, erklärt Bauamtsleiter Martin Dohmann.

In den vergangenen Wochen konnten Fahrer, die aus Richtung Malsfeld kamen, eines der vier Schilder, die zur Vorsicht mahnen, nicht sehen. Den Blick versperrte eine neue Hinweistafel des Nordhessischen Verkehrsverbunds (NVV). Sie ist Teil eines Testlaufes, erklärt NVV-Sprecherin Sabine Herms.

Seit Ende vergangener Woche ist die Tafel ans Stromnetz angeschlossen. Nun zeigt sie die Abfahrtszeiten von Regiotram und Bahn an. Und zwar live, das heißt inklusive Verzögerungen und Änderungen, erklärt Herms. Künftig sollen auf der Tafel auch die Abfahrtszeiten der Busse zu lesen sein.

Diesen „etwas unglücklichen“ Standort habe man gewählt, damit sowohl Bus- als auch Bahnfahrer die Tafel sehen können, erklärt Dohmann. „Dass die Platzierung nicht passt, haben wir dann auch gesehen“, sagt Dohmann. Erst habe man das Verkehrsschild versetzen wollen, das sei jedoch laut Straßenverkehrsordnung nicht erlaubt. Daher werde die Tafel nun gedreht.

Am Mast der Tafel befindet sich ein Taster. Den probierten am Montag auch einige Fußgänger aus. Bisher ertönt allerdings nur ein Summen. In Zukunft wird beim Betätigen der Taste die auf der Tafel angezeigte Fahrplanauskunft vorgelesen, erklärt NVV-Sprecherin Herms.

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