Gasalarm in Melsungen mit glimpflichem Ende

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Melsungen. Der Bewohner einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Waldstraße in Melsungen nahm am Samstagabend um 19.26 Uhr in seiner Wohnung starken Gasgeruch wahr. Sofort alarmierte er die Feuerwehr.

Wenige Minuten nach dem Alarm waren die Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr Melsungen unter der Leitung von Wehrführer Patrick Schwarz an der Einsatzstelle. Mit Gasmessgeräten wurden Keller und betroffenen Wohnung untersucht. Doch die Geräte zeigten keine Gaskonzentration an, auch war kein Gasgeruch wahrnehmbar. Allerdings roch es in der Wohnung stark nach verbranntem oder verschmortem Metall.

Da der junge Mann den Einsatzkräften mitteilte, dass er im Flur mit einer Bohrmaschine gearbeitet hatte, gingen die Feuerwehrleute davon aus, dass es durch das Anbohren einer Elektroleitung zu einem Kurzschluss gekommen war. Doch auch diese Vermutung stellte sich als falsch heraus. 

Die Ursache für den Gasgeruch wurde in der Küche der Wohnung gefunden. Dort stand ein Zwei-Platten-Kocher, der sich durch eine defekten Drehregler selbst eingeschaltet hatte und die Abdeckung war verschmort. Für den jungen Mann Glück im Unglück, denn wenn er den Geruch nicht wahrgenommen hätte, hätte es zu einem Brand in der Wohnung kommen können, wenn der Herd weiter geglüht hätte.

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