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Gensungen blüht nach Bauboom auf

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Von: Marvin Hinrichsen

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Beliebter Aussichtspunkt: Ortsvorsteherin Heidi Folwerk zeigt die traditionellen Hessenkittel auf dem Heiligenberg in Gensungen.
Beliebter Aussichtspunkt: Ortsvorsteherin Heidi Folwerk zeigt die traditionellen Hessenkittel auf dem Heiligenberg in Gensungen. © Marvin Hinrichsen

Für mich ist Gensungen mehr als Heimat, sagt die Ortsvorsteherin Heidi Folwerk.

Gensungen – „Wenn ich von der Heiligenburg über Gensungen blicken kann, geht es mir gut“, schwärmt sie. Folwerk genieße den Zusammenhalt und die Hilfsbereitschaft in dem Felsberger Stadtteil Gensungen. Der Ort mit 3300 Einwohnern befinde sich durch viele junge Familien gerade in einem Generationenwechsel.

Das Neubaugebiet

„Es sind viele Familien neu hergezogen“, sagt Folwerk. Es habe einen Bauboom gegeben. Dadurch, dass viele noch mit ihren Häusern beschäftigt sind, habe sie noch nicht viele neue Gesichter begrüßen können. Dennoch wünsche sie sich, dass sie mit den neuen Einwohnern schnell ins Gespräch komme. Auch die Vereine seien eine vielversprechende Möglichkeit neue Kontakte zu knüpfen.

Das Vereinsleben

„Die Corona-Pandemie hat zunächst bei vielen Vereinen die Handbremse gezogen“, sagt Folwerk. Doch nach und nach würde vieles wieder an Fahrt aufnehmen. So gibt es die Gelegenheit in Gensungen im Fußballverein, Handballverein, Schützenverein und in der Freiwilligen Feuerwehr mitzumachen. Auch die Ortsvorsteherin schlüpft in den traditionellen Hessenkittel, wenn wieder ein Auftritt der Gensunger Dorfmusikanten ansteht.

Die Burg

„Auf der Burg Heiligenberg kann nicht nur gut Picknick gemacht werden, die Burg gibt auch die Möglichkeit mal in die Vogelperspektive zu wechseln und den ganzen Ort zu überblicken“, sagt Folwerk.

Dennoch habe der schöne Platz etwas an Popularität verloren. Früher sei es ganz normal gewesen, dass Familien sich morgens an der Burg auf dem Heiligenberg getroffen haben, um zu Frühstücken. Dies sei heute nicht mehr der Fall.

Für die Pflege der Burg sei der Heiligenbergverein verantwortlich. „Es lohnt sich, den Hausberg zu erklimmen, ob zu Fuß oder als sportliche Herausforderung: Ein Blick von oben ist zu jeder Jahreszeit lohnenswert“, sagt Folwerk.

Der Bahnhof

Doch außer den Sehenswürdigkeiten sei auch der Nahverkehr in Gensungen gut ausgebaut. „Viele Menschen der Stadtteile und der Kernstadt nutzen die Bahnverbindung nach Norden oder Süden zur Arbeit oder zu Schulbesuchen“, berichtet die Ortsvorsteherin. Der Bahnhof in Gensungen sei barrierefrei. Jedoch würden regelmäßige Zugverspätungen, die Freude über den Bahnhof trüben.

Für die Zukunft wünscht sich Folwerk weiterhin gute Zusammenarbeit und ein harmonisches Miteinander im Ort.

(Marvin Hinrichsen)

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