Briefe an Ehrenamtliche

Gerettete bedanken sich bei Melsunger Feuerwehr

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Bei einem Unfall auf der A7 wurde ein junger Mann schwer verletzt. Sein Vater bedankte sich per E-Mail bei den Einsatzkräften.

Melsungen – In der Öffentlichkeit war in vergangener Zeit oft die Rede von verbalen und sogar tätlichen Übergriffen auf Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst. Das Gegenteil war jetzt in Melsungen der Fall.

Gleich zwei Dankschreiben erreichten in der vergangenen Woche die Melsunger Feuerwehrführung.

Bereits am 30. Mai ging die erste E-Mail bei Stadtbrandinspektor Frank Ebert ein. Der Vater eines am 29. Mai auf der A 7 schwer verletzten Porsche-Fahrers bedankte sich in der E-Mail bei den Melsunger Feuerwehrleuten für die Hilfe nach dem schweren Unfall. Sein Sohn und ein Freund wurden schwer verletzt, sind aber mittlerweile außer Lebensgefahr.

Der Mann aus dem Landkreis Vechta bedankte sich bei den Einsatzkräften mit den Worten: „Ihr Einsatz und der aller Beteiligten ist einfach bewundernswert. Sie haben dazu beigetragen, dass die Verunfallten noch am Leben sind.“ Er bittet ausdrücklich darum, dass alle am Einsatz Beteiligten seinen Dank bekommen.

Auch das zweite Schreiben spricht den Einsatzkräften Anerkennung aus. Stadtbrandinspektor Frank Ebert erhielt es von der Gruppe der Kanufahrer aus Söhrewald, die am Himmelfahrtstag bei Röhrenfurth gekentert und dann von der Feuerwehr aus der Fulda gerettet worden waren. In dem Schreiben heißt es: „Ich war beeindruckt, wie schnell und reibungslos das alles funktioniert hat. Die Kanugemeinschaft bedankt sich für den schnellen, professionellen, selbstlosen Einsatz.“ Den Söhrewaldern sei besonders aufgefallen, wie trotz aller Einsatzbetriebsamkeit immer ein freundlicher Umgangston mit allen Beteiligten gepflegt wurde. Auch er bitte darum, den Dank der Gruppe an alle Einsatzkräfte weiterzugeben. Ihm habe gefallen, dass die Einsatzkräfte, auch nach der erfolgreichen Menschenrettung, noch Hilfe bei Bergung und Sicherung der Boote anboten. Er betonte, dass die ehrenamtliche Arbeit der Feuerwehr in der Öffentlichkeit zu wenig wahrgenommen werde. Dafür zollen er und die Wassersportler aus Söhrewald den Helfern Respekt und Anerkennung.

Feuerwehr, Rettungsdienst und DLRG haben die Schreiben als ein schönes Erlebnis wahrgenommen, das leider viel zu wenig vorkomme. Die Hilfe der Freiwilligen werde viel zu oft als selbstverständlich angesehen.  

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