Hohe Temperaturen auch Belastung für die Fahrer

Grasbahnrennen in Melsungen: Wegen Hitze kamen weniger Besucher als sonst 

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Ausgerüstet mit Sonnenschirm: Elisabeth Wenderoth (links) und Johanna Mayer.

Melsungen. Trotz einer gründlichen und nassen Fahrbahnpräparation ging es beim 58. Melsunger Grasbahnrennen des Motorsportclubs Melsungen (MSC) ausgesprochen staubig zu.

Bereits im Vorfeld wurde die Bahn mehrfach mithilfe eines Traktors samt Tankanhängers gewässert. Auch während der Veranstaltung war zu diesem Zweck ein Fahrzeug der Feuerwehr im Einsatz. Dennoch entwickelten sich besonders in den Kurven immer wieder große Staubwolken, die den Fahrern mitunter die Sicht erschwerten.

„Dass es seit Monaten nicht richtig geregnet hat, macht es auch für uns schwieriger“, erklärt Daniel Pfaff, Pressesprecher des MSC Melsungen. Man müsse die Fahrbahn so feucht wie möglich halten, um das Risiko für die Fahrer zu minimieren.

Durch die ständige Bewässerung seit Beginn der Woche sei nun der Großteil der Strecke bis zu fünf Zentimeter in der Tiefe feucht, so Pfaff. Besonders zu schaffen mache die anhaltende Hitze aber den Fahrern selbst: „Gerade unter den gepolsterten Anzügen wird es richtig schnell richtig heiß“, sagt Pfaff. Auch dahingehend habe man Maßnahmen ergriffen: „Die Fahrer wurden dazu angehalten, sich gewissenhaft auf ihre Einsätze vorzubereiten und sich an die Fahrpläne zu halten.“ So sollten unnötige Wartezeiten und Verzögerungen vermieden werden.

Die Hitze drückte nicht nur auf die Fahrer, sondern auch die Zahl der Gäste. Für das Wochenende hätte man mit einer höheren Zahl an Campern gerechnet, im Vergleich zu den Vorjahren erschienen diese nun weniger zahlreich, meint Pressesprecher Pfaff.

Zumindest die Vorbereitungen liefen wie geplant: Man habe alles im Zeitrahmen geschafft, „mittlerweile sind wir so eingespielt, dass jeder weiß, was wann gemacht werden muss“, fügt Pfaff hinzu. Insgesamt waren an Planung und Aufbau fast 70 freiwillige Helfer beteiligt. Gemäht werden musste die Grasrennbahn trotz der Dürre: „Das ganze Unkraut macht ja selbst bei der Hitze keinen Stopp.“

Ebenso wenig ließen sich die Zuschauer von den Temperaturen abschrecken, diese hatten sich größtenteils mit Sonnenschirmen ausgerüstet an der Strecke eingefunden. Mit ein wenig Sonnenschutz könne man es schon gut aushalten, fand etwa Matthias Komiske, der das Rennen mit seinem Enkel verfolgte.

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