Teil von Standortsicherungsvertrag

Gute Nachrichten für Mitarbeiter von B. Braun: Ergebnisbeteiligung ab drei Prozent Umsatzrendite

B. Braun in den Melsunger Pfieffewiesen aus der Vogelperspektive.
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B. Braun in den Melsunger Pfieffewiesen aus der Vogelperspektive.

Mitarbeiter von B. Braun in Melsungen, Spangenberg und Berlin können sich freuen. Der B. Braun-Vorstand und der Betriebsrat haben sich für die Standorte auf neue Konditionen für eine jährliche Ergebnisbeteiligung geeinigt, die Bestandteil des Standortsicherungsvertrages FIT 2025+ sind – HNA berichtete. Das teilt das Unternehmen mit.

Melsungen - Neu und vorteilhaft für die Mitarbeiter sei, dass künftig eine Ergebnisbeteiligung bereits bei einer Konzernumsatzrendite von drei Prozent ausgezahlt werde. Im bisherigen Vertrag lag die Hürde für die Auszahlung einer Ergebnisbeteiligung noch bei einer Konzernumsatzrendite von 4,5 Prozent.

Im Rahmen des Standortsicherungsvertrages, der im vergangenen Jahr zwischen Unternehmensleitung und Belegschaft mit einer fünfjährigen Laufzeit geschlossen wurde, würden alle Mitarbeiter durch Mehrarbeit maßgeblich dazu beitragen, Investitionen in den jeweiligen Standort zu ermöglichen und damit die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten, heißt es in der Pressemitteilung weiter.

Die Pandemie habe gezeigt, wie wichtig es sei, Medizinprodukte in Deutschland herzustellen.

B. Braun habe in den vergangenen Monaten umfangreich in seine deutschen Produktionsstandorte investiert. So wurde kürzlich in Melsungen der Bau einer neuen Produktion für medizinische Einmalartikel für die Infusionstherapie gestartet – ein 90-Millionen-Euro-Projekt (HNA berichtete). In Berlin habe das Unternehmen die Pharma-Produktion erfolgreich erweitert und seit dem Jahr 2011 etwa 185 Millionen Euro investiert. Dort werden sterile Injektionslösungen hergestellt, die in die ganze Welt verschickt werden, heißt es weiter.

„Wir wollen durch die neue Ergebnisbeteiligung das zusätzliche Engagement unserer Beschäftigten für die Sicherung des Standortes belohnen, gleichzeitig müssen wir darauf achten, dass die Ausschüttung gerade jetzt in der angespannten Situation der Pandemie für das Unternehmen wirtschaftlich vertretbar bleibt“, sagt Dr. Stefan Ruppert, Vorstand für Personal und Recht und Arbeitsdirektor bei B. Braun. Mit der neuen Vereinbarung habe das Unternehmen für beide Seiten ein gutes Ergebnis gefunden. (Carolin Hartung) 

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