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Handy sorgt für Großeinsatz zwischen Melsungen und Felsberg

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Von: Helmut Wenderoth

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Suchten nach Verletzten: Mobiltelefon löste Großeinsatz von Rettungskräften aus.
Suchten nach Verletzten: Mobiltelefon löste Großeinsatz von Rettungskräften aus. © Helmut Wenderoth

Ausgerechnet ein Mobiltelefon löst einen Großeinsatz von Rettungskräften aus. Was ist hier passiert?

Melsungen – Einen Großeinsatz von Rettungskräften hat es am Mittwochmorgen (11. Januar) im Bereich der Bundesstraße 253 zwischen Melsungen und Felsberg gegeben. Durch ein automatisches Alarmsystem von Handys und Autos, wurde laut Polizei ein Notfall gemeldet. Da sich der Handybesitzer nicht meldete, und die Ehefrau ihn nicht erreichte, ließ die Frau gegen 6 Uhr die Rettungskräfte alarmieren.

Ein Notarzt, ein Rettungswagen, Polizisten, der Unfallrettungszug der Melsunger Feuerwehr und die Drohnengruppe der Felsberger Feuerwehr wurden gerufen. Doch es war kein Fahrzeug zu finden. Die Strecke von Melsungen bis Gensungen und die Einfahrten nach Melgershausen und Heßlar wurden abgefahren. Mit Wärmebildkameras suchten die Helfer bei Feldern und Wiesen am Bürstoß und in der Schlucht neben dem Autobahnzubringer.

Zwischen Melsungen und Felsberg löst ein Handy einen Großeinsatz aus

Da nicht klar war, ob der Notruf von einem Fahrzeug oder von einem Handy kam, bestand die Gefahr, dass eine Person unterkühlt unterwegs war. Da es bei der Kälte sein konnte, dass Wärmebildkameras wegen zu niedriger Körpertemperatur nicht reagieren, sollte die Drohnengruppe der Freiwilligen Feuerwehr Felsberg zur Unterstützung alarmiert werden.

Doch dann gab es Entwarnung: Die Frau des Handybesitzers, meldete sich. Der Mann aus Oberaula hatte sein Telefon auf dem Autodach liegen lassen. Vermutlich war es bei der Einmündung nach Melgershausen von der B253 vom Dach gefallen und hatte den automatisierten Alarm ausgelöst. Der Mann war wohlbehalten zu Hause angekommen. Der Einsatz endete nach etwa einer Stunde. (Helmut Wenderoth)

Ein Unfall bei Felsberg sorgte unlängst ebenfalls für einen größeren Einsatz. Ein Mann wurde dabei in seinem Auro eingeschlossen und schwer verletzt.

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