Vom Wald ins Wohnzimmer

In Melsungen kann man am Samstag seinen eigenen Weihnachtsbaum schlagen

Weihnachtsbaum direkt vom Förster: Förster Andreas Heimann freut sich über die Tannenbäume in seiner Weihnachtsbaumkultur. Aufgrund der stärkeren Niederschläge sind sie in diesem Jahr besonders gut gewachsen.
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Weihnachtsbaum direkt vom Förster: Förster Andreas Heimann freut sich über die Tannenbäume in seiner Weihnachtsbaumkultur. Aufgrund der stärkeren Niederschläge sind sie in diesem Jahr besonders gut gewachsen.

Ein ganz besonderes Erlebnis für Familien bietet das Forstamt Melsungen auch in diesem Jahr wieder an.

Melsungen – Am kommenden Samstag, 18. Dezember, gibt es an zwei Orten im Forstamt die Möglichkeit, den eigenen Weihnachtsbaum auszusuchen und zu schlagen: von 10 bis 12.30 Uhr bei Spangenberg und von 9 bis 12.30 Uhr bei Albshausen. In den beiden Weihnachtsbaumkulturen des Forstamtes Melsungen gibt es Tannenbaume unterschiedlicher Größen. So sei für jeden ein passendes Exemplar dabei, heißt es vom Forstamt.

Zur Verfügung stehen in Albshausen Blaufichten und Nordmanntannen. Auch Schmuckreisig kann frisch geschnitten werden. In Spangenberg gibt es ausschließlich Nordmanntannen. Ein Vorteil vom selbst geschlagenen Baum ist übrigens die Garantie, dass der Weihnachtsbaum wirklich frisch in die Wohnung kommt und an Weihnachten nicht nadelt.

Wer seinen eigenen Baum schlagen möchte, muss geeignetes Werkzeug und Schutzhandschuhe mitbringen. Das Einnetzen der Bäume erfolgt vor Ort. Wichtig: Es müssen die Corona-Regeln eingehalten werden. Das heißt, dass die Mindestabstände einzuhalten sind. Wo dies nicht möglich ist, muss eine Maske getragen werden.

Tipps für lange Frische

Um das Austrocknen zu verhindern, sollte der Baum vor dem Weihnachtsfest an einem kühlen, sonnen- und windgeschützten Ort gelagert werden – möglichst in einen Eimer Wasser stellen. Wichtig: Das Wasser sollte nicht einfrieren. Den Weihnachtsbaum sollte man bis kurz vor dem Aufstellen im Netz belassen. Denn: So verdunste er am wenigsten Wasser und bleibe länger frisch, heißt es dazu vom Forstamt.

 Ideal sei es, den Baum vor dem Aufstellen zwei bis drei Zentimeter frisch anzuschneiden und täglich zu gießen. Ein etwa zwei Meter hoher Weihnachtsbaum benötige bis zu zwei Liter Wasser am Tag. Auch der Ort, wo der Baum aufgestellt wird, sollte gewissenhaft ausgewählt werden. Es sollte sich keine Heizung in unmittelbarer Nähe befinden. (Carolin Hartung)

Spangenberg, 10 bis 12.30 Uhr: Treffpunkt: Schuchard’s Hütte. Die Zufahrt erfolgt über den Scheideweg, ab dort ist der Baumverkauf ausgeschildert.
Albshausen, 9 bis 12.30 Uhr: Aus Richtung Melsungen: Straße Zum Forst rechts abbiegen. Der Weg zum Verkauf ist in Albshausen ausgeschildert

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