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Asklepios spricht Jobgarantie für Melsunger Beschäftigte aus

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Von: Damai Dewert

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Asklepios Krankenhaus Melsungen © Damai Dewert

Asklepios-Regionalgeschäftsführerin Dr. Dagmar Federwisch spricht während einer Betriebsversammlung eine Jobgarantie für die Mitarbeiter aus.

Melsungen – Für die 90 bis 100 Asklepios-Mitarbeiter in Melsungen gibt es eine Arbeitsplatzgarantie. In einer Betriebsversammlung des Asklepios Klinikums Melsungen hat die Klinikleitung und Regionalgeschäftsführerin für Nordhessen, Dr. Dagmar Federwisch, eine solche Garantie für die Belegschaft ausgesprochen.

Federwisch sagt: „Derzeit sind wir mit allen Beteiligten im Gespräch und erörtern verschiedene Lösungsvorschläge – also mit dem Landkreis, dem Ministerium, der Asklepios Zentrale in Hamburg, und selbstverständlich auch mit dem Betriebsrat.“ Ziel sei es, zu einer guten Lösung zu kommen.

Von einer Arbeitsplatzgarantie am Standort Melsungen ist indes nicht die Rede. Asklepios betreibt in Nordhessen außerdem noch Kliniken in Schwalmstadt und Bad Wildungen. Die Zusicherung könnte sich also auch auf eine Beschäftigung an diesen Standorten beziehen.

Hintergrund der Aussage sind die schwierigen Bedingungen am Standort Melsungen. Asklepios hatte zuletzt nicht ausgeschlossen, beim hessischen Sozialministerium die Rückgabe des Versorgungsauftrags zu beantragen.

Der Versorgungsauftrag fiele dann an den Schwalm-Eder-Kreis zurück. In der Betriebsversammlung sagte Dagmar Federwisch, „dass Asklepios bisher immer ein zuverlässiger Arbeitgeber war und sich dies auch nicht ändern werde“.

Aber noch immer gibt es keinen neuen Betreiber für die Klinik. Eine weitere Zusammenarbeit mit Asklepios hatte der Landkreis als unrealistisch zurückgewiesen. Wegen zu erwartender Baukosten von bis zu 60 Millionen Euro plane der Landkreis ohnehin nicht mit einem Klinikneubau, sondern lediglich mit einem integrierten Gesundheitszentrum.

Eine Übernahme der Klinik durch die Gesundheit Nordhessen Holding (GNH) und das Hospital zum Heiligen Geist Fritzlar kamen nicht zustande. Ein von Asklepios erarbeitetes Fachklinikkonzept fand keine Zustimmung.

Es gebe einen Plan, sagt dazu Gesundheitsdezernent und Vize-Landrat Jürgen Kaufmann. „Wir hängen aber an Entscheidungen dritter. Mit dem Land gebe es zudem viele Regularien zu klären.  (Damai Dewert)

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