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Katholische Kindertagesstätte in Melsungen weihte Außengelände ein

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Von: Helmut Wenderoth

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Haben Spaß in der Nestschaukel: von links Madita, Sophia, Maryan, Anastasya und Klara von der Integrativen Kindertagesstätte in Melsungen.
Haben Spaß in der Nestschaukel: von links Madita, Sophia, Maryan, Anastasya und Klara von der Integrativen Kindertagesstätte in Melsungen. © Helmut Wenderoth

Das war eine Freude, bei den Kindern der Integrativen Kindertagesstätte der Katholischen Kirchengemeinde Mariae Himmelfahrt in Melsungen.

Melsungen – Nach umfangreichen Modernisierungsarbeiten wurde jetzt ihr Spielplatz wiedereröffnet. In der Kindertagesstätte werden 112 Kinder in 5 Gruppen betreut, zehn von ihnen mit Einschränkungen. Stadt und Kirchengemeinde haben insgesamt 94 000 Euro für den Umbau und die Modernisierung investiert, sagte Walter Thein, einer der Verantwortlichen des Verwaltungsrates.

Dafür wurden neue Spielgeräte auf dem oberen und unteren Spielplatz installiert, der Sicherheitszaun wurde renoviert, Brandschutzmängel beseitigt und der komplette Sand ausgetauscht.

Am meisten begeistert die Doppelrutsche

Am meisten begeisterte die Kinder die neue Doppelrutsche auf der gemeinsam gerutscht werden kann und der mit Kunstrasen belegte Berg, der im unteren Teil der Anlage entstanden ist. Ganz individuell wurden neue Spielhäuser gebaut, auch eine Bobby-Car-Strecke ist entstanden. Alle neuen Geräte sind aus Holz.

Thein wies darauf hin, dass das pädagogische Konzept für die Umgestaltung gemeinsam mit den Erzieherinnen entwickelt worden ist. Die Planungen für Gestaltung und Finanzierung liefen schon seit 2019. Für die eigentliche Bauphase waren drei Wochen eingeplant, letztlich dauerte es vier Monate. Auch die Preissteigerungen machten sich bemerkbar. So stieg der Preis für einen der Baumstämme von 45 Euro auf 115 Euro.

Nebeneinander Rutschen: Auf der Miteinanderrutsche und dem neu angelegten Berg war viel Betrieb.
Nebeneinander Rutschen: Auf der Miteinanderrutsche und dem neu angelegten Berg war viel Betrieb. © Helmut Wenderoth

Der Vorsitzende des Verwaltungsrates Winfried Mathes bezeichnete den Tag der Wiedereröffnung, wie auch Melsungens Bürgermeister Markus Boucsein, als ein ganz freudiges Ereignis. Besonders lobte der Verwaltungsratsvorsitzende die qualifizierte und engagierte Tätigkeit der Mitarbeiterinnen zum Wohle der Kinder. Boucsein sagte, dass die Kinder die Zukunft der Gesellschaft sind. Die Stadt Melsungen sei sehr froh, dass sie so viele Einrichtungen mit adäquater Kinderbetreuung habe.

Edeltraud Paulussen, die Leiterin der Einrichtung, freute sich mit den Kindern, wie gut die Neugestaltung gelungen ist.

Die Elternbeiratsvorsitzende Karen Grunewald, betonte, dass die Zeit im Kindergarten für die Jüngsten der Gesellschaft eine ganz spannende Zeit ist. „Die Entwicklung, die die Kinder hier mitmachen, ist unbezahlbar. Die Erzieherinnen machen einen ganz tollen Job.“ Im integrativen Kindergarten lernten sich Kinder mit und ohne Einschränkungen kennen.

Anders sein ist normal - Toleranz und Vielfalt

Die Kinder ohne Besonderheiten erkennen, dass anders sein, auch ganz normal ist. Mit dem Regenbogentanz forderten die Kinder zu Toleranz und Vielfalt auf. Nach dem Tanz war die Ungeduld der Kinder nicht mehr zu bremsen. Sie stürmten auf ihr neues Außengelände mit den beiden Spielplätzen. Besonders der Berg, die Rutsche, aber auch die Nestschaukel waren gefragt.

Am Sandkasten im oberen Spielplatz wurden schon die ersten Burgen gebaut und Sandtorten gebacken. Überall sah man in glückliche und strahlende Kinderaugen.
(Helmut Wenderoth)

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