Kein Süßes, höchstens Saures

Polizei im Schwalm-Eder-Kreis gibt Tipps zum richtigen Verhalten für Halloween

Halloween: Wenn "Saures" teuer wird / Sobald Kinderstreiche zur Sachbeschädigung ausarten, ist Schluss mit lustig / Die Deutsche Vermögensberatung (DVAG) erklärt, wann Eltern für ihre Kinder haften / Halloween: Am 31. Oktober laufen die Kinder wieder von Haus zu Haus und verlangen "Süßes oder Saures". Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/6340 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/DVAG Deutsche Vermögensberatung AG/Corbis" |
+
Will er wirklich nur spielen? Diesem kleinen Halloween-Fan erfüllt man am 31. Oktober lieber jeden Wunsch. 

Nach altem Brauch ziehen an Halloween viele Kinder von Haus zu Haus und fordern Süßes. Wenn Kinder und Jugendliche dieses Jahr trotz der Coronasituation Halloween feiern, sollten sie berücksichtigen, dass viele Türen pandemiebedingt geschlossen bleiben.

Schwalm-Eder – Traditionsgemäß wird demjenigen, der nicht öffnet und keine Süßigkeiten gibt, ein Streich gespielt. Die Jugendlichen sollten dies berücksichtigen. Aus Ärger über Corona oder wegen verschlossener Türen sollte aus einem harmlosen Streich keine Sachbeschädigung werden, denn das kann strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.

Sicherheit geht vor Spaß: Vielleicht sollten Eltern und Kinder überlegen, ob man in diesem Jahr auf das Süßigkeitensammeln generell verzichten sollte, gibt Markus Brettschneider, Sprecher der Polizeidirektion Schwalm-Eder, zu bedenken.

„Wer dennoch nicht verzichten will, sollte zunächst einmal seine Halloween-Aktivitäten den geltenden Coronaregeln anpassen, das heißt, unbedingt die AHA-Regeln einhalten – also Abstand halten, Hygiene beachten und die Alltagsmaske in öffentlichen Bereichen tragen“, sagt Brettschneider.

Verschlossene Türen seien zu respektieren. Wenn sie doch mal aufgingen, sollten die Kinder auch dort den nötigen Abstand einhalten.

Wer einen Streich spielen wolle, müsse darauf achten, dass keine Menschen zu Schaden kommen beziehungsweise fremdes Eigentum beschädigt wird, sagt Brettschneider. „Viele Streiche sind schlicht Sachbeschädigungen. Dazu gehört zum Beispiel das bekannte Eierwerfen. „Dabei entsteht im ungünstigen Fall ein hoher Sachschaden“, warnt Brettschneider. Dieser kann mit einer Geldstrafe und sogar mit bis zu zwei Jahren Gefängnis geahndet werden. Das könne auch beim Einwickeln eines Autos mit Toilettenpapier passieren, wenn dabei Kratzer im Lack entstehen. Also Vorsicht, dann gebe es vielleicht doch Süßes statt Saures. (Damai D. Dewert)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.