Solzialminister übergibt 15 Millionen Euro

Asklepios-Krankenhaus: Klinikneubau in Melsungen beginnt

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Abriss: Vor über einem Jahr wurde die alte Brauerei in Melsungen abgerissen. Der Neubau des Krankenhauses an diesem Standort ließ bisher auf sich warten.

Melsungen. Der Neubau des Melsunger Asklepios-Krankenhauses beginnt. Nach wochenlangen Verzögerungen gab es am Montag grünes Licht aus dem hessischen Sozialministerium.

Grund für die Verzögerungen war die baufachliche Prüfung bei der Wirtschafts- und Infrastrukturbank. Minister Stefan Grüttner übergab die Zusage für eine Einzelförderung in Höhe von 15 Millionen Euro an Dr. Dirk Fellermann, Regionalgeschäftsführer des Asklepios-Konzerns. Der 30 Millionen teure Neubau soll bis Ende 2018 abgeschlossen sein.

Landrat Winfried Becker hatte am Montag auch die Genehmigung für den ersten Bauabschnitt, das Parkhaus für das neue Krankenhaus an der Kasseler Straße, dabei. Das Parkhaus soll noch in diesem Jahr fertig sein.

Nach Abschluss der Arbeiten werden statt der bisher 100 Patientenbetten künftig 150 Betten für stationäre Behandlungen unterschiedlicher Erkrankungen zur Verfügung stehen. Das medizinische Angebots- und Leistungsspektrum im neuen Klinikum reicht von der Inneren Medizin, Geriatrie, Chirurgie und Anästhesie bis zur Psychiatrie mit teilweise geschlossenem Bereich.

Außerdem ist eine zentrale und interdisziplinär arbeitende Aufnahme-, Planungs- und Untersuchungseinheit geplant. Hinzukommen zwei Operationssäle sowie Funktionsbereichsräume für endoskopische, röntgenologische und kardiologische Untersuchungen.

Aufgrund des erweiterten Leistungsangebotes wird die Anzahl der Mitarbeiter steigen. „Auch daran wird deutlich, dass der Klinikneubau erheblich zu einer jahrzehntelangen Standortsicherung beiträgt“, sagte Fellermann.

Im Landeskrankenhausplan sei die Melsunger Klinik als Notfallstandort vorgesehen, sagte Grüttner. In Melsungen werde daher rund um die Uhr ein Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) im Einsatz sein.

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