Barbara Kamisli über den B. Braun-Vertrag

Kommentar zum B. Braun-Vertrag: Für alle ein Gewinn

Eine neue Betriebsvereinbarung beim Medizintechnikhersteller B. Braun soll unter anderem die Beschäftigung an den Standorten Melsungen und Spangenberg sichern. Ein Kommentar von Barbara Kamisli.

Kündigungswellen, Sparkurse, Unternehmenspleiten und die Angst um den eigenen Arbeitsplatz prägen den Alltag vieler Arbeitnehmer in Deutschland. Gerade vor diesem Hintergrund ist die Betriebsvereinbarung von B. Braun ein positives Signal. Der Medizintechnik-Hersteller bekennt sich klar zu Nordhessen und damit auch zu seinen Mitarbeitern. Unternehmensleitung und Betriebsrat haben mit dem flexiblen Arbeitszeitkonto eine Situation geschaffen, die für Arbeitgeber wie Arbeitnehmer von Vorteil ist.

B. Braun ist bei hoher Auslastung flexibler in der Personalplanung, dafür haben die Mitarbeiter künftig mehrere Möglichkeiten, ihr Arbeitszeitkonto auszugleichen. In Zeiten, in denen mancher Arbeitnehmer gar nicht wagt, nach Arbeitszeitausgleich zu fragen, ist das ein großes Plus. B. Braun sichert seinen Mitarbeitern zu, dass bis 2020 betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen sind, dass Millionen investiert und alle Auszubildenden übernommen werden – davon wagen viele Arbeitnehmer nicht einmal zu träumen.

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