A-Jugend-Handball-Bundesliga: mJSG verliert im letzten Saisonspiel den Faden

24:34 gegen Bergischen HC: Melsungen/Körle/Guxhagen droht die Qualifikation

Jan

Solingen. Schock für die mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen: Im entscheidenden Spiel der A-Jugendhandball-Bundesliga verloren sie 24:34 (15:19) beim Bergischen HC.

Damit hat es die Mannschaft im letzten Saisonspiel nicht mehr selbst in der Hand, den sechsten Tabellenplatz zu erreichen. Es droht eine mühsame Qualifikation zur Bundesliga für die kommende Serie.

Dabei war alles bereitet für den angestrebten Triumph. Etwa 80 mitgereiste Anhänger machten die Partie zum Heimspiel und der MT-Nachwuchs dankte die Unterstützung von den Rängen mit einer sauberen taktischen Einstellung und einer ebenso lockeren wie scheinbar beruhigenden 7:3-Führung (9.). Die war nach zwölf Minuten und Jan Grollas Tor zum 9:6 leicht geschrumpft. „Zu dem Zeitpunkt dachte ich schon, dass das nichts wird mit uns“, gab BHC-Trainer Julian Bauer zu. Wurde dann aber von seiner Mannschaft eines Besseren belehrt. Die nutzten aufkommende Melsunger Flüchtigkeitsfehler gnadenlos aus und holten sich mit sechs Treffern am Stück selbst einen Vorsprung. Begünstigt davon, dass sich immer wieder MT-Abwehrspieler aus der 6:0-Formation locken ließen.

Die entstehenden Lücken nutzten mit Dorian Wöstmann und dem ganz starken Dominik Jung vornehmlich die Außen. „Unsere Ansätze waren gut. Wir haben es nur einfach nicht konsequent durchgespielt“, ärgerte sich Trainer Philip Julius über die verloren gegangene Linie.

Die war nach dem Seitenwechsel erst einmal wieder da. Als Florian Weiß das 20:19 machte und Jannik Lengemann glänzend gegen Gipperich parierte, hatte Johannes Golla die Chance zum Ausgleich. „Das wäre es dann vielleicht gewesen, da war Melsungen emotional obenauf“, maß auch Bauer später dieser Szene entscheidende Bedeutung zu. Doch Golla scheiterte frei an BHC-Keeper Robert Franz, dessen Kollegen schnell zwei Treffer nachlegten (22:19, 39.). Ein Nackenschlag, von dem sich die mJSG nicht mehr erholte. „Den sechsten Platz haben wir schon früher mit unseren Niederlagen in Düsseldorf und Nettelstedt verloren“, bilanzierte Julius. • mJSG: Lengemann (13 Paraden/27 Gegentore), Mügge (2/ 7) - Rudolph, Gerhold, Fischer, Golla 5, Rulff 1, Ludwig, Gockell, Ignatow 7/1, Kerst 3/2, Weiß 3, Hartung, Grolla 5. (ko)

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