Lanzenberger hängt Melsunger Stadtpolitik an den Nagel

Bernhard Lanzenberger

Bernhard Lanzenberger hängt die Melsunger Stadtpolitik an den Nagel. Damit ziehe er nach der Kommunalwahl die Konsequenzen, erklärte der Fraktionschef der CDU.

„Als ich 2006 Fraktionsvorsitzender wurde, hatten wir 23,6 Prozent und neun Sitze, waren zweitstärkste Kraft und hatten das Ziel, die bestehenden Strukturen - absolute Mehrheit und Bürgermeister der SPD - perspektivisch zu verändern“, erklärte Lanzenberger. Beide Umstände seien zwar inzwischen nicht mehr vorhanden, die bestehenden Strukturen seien indes nach wie vor existent. Wenige Personen bestimmten immer noch die Geschicke der Stadt Melsungen und die Allianz (Koalition aus SPD und FDP) verfüge über eine stabile Mehrheit. Unter meiner Führung ist es uns nicht gelungen, in der notwendigen Art und Weise darzustellen, warum nur ein Politikwechsel Melsungen voranbringt, heißt es in einer Pressemitteilung Lanzenbergers.

Die CDU habe aktuell nur noch 16,5 Prozent und sechs Sitze im Parlament. Lanzenberger: „Die Verantwortung dafür übernehme ich nach zehn Jahren Fraktionsvorsitz und höre mit der Stadtpolitik auf. Alle, die mich unterstützt und gewählt haben, bitte ich um Verständnis für meine Entscheidung, die ich mir nicht leicht gemacht habe.“

In der Kreispolitik wird Lanzenberger nach eigenen Angaben weiter aktiv sein. (lgr)

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