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Bildhauer Thomas Jastram hat ein neues Kunstwerk für Melsungen auf einem Kreisel geschaffen

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Vor dem Kreisel-Kunstwerk: Ferdinand Seitz (von links), Eva Seitz, Bildhauer Thomas Jastram, Solupharm-Geschäftsführer Friedemann Seitz und Christine Jastram.
Vor dem Kreisel-Kunstwerk: Ferdinand Seitz (von links), Eva Seitz, Bildhauer Thomas Jastram, Solupharm-Geschäftsführer Friedemann Seitz und Christine Jastram. © Emily Naatz

Den Kreisel an der Nürnbergerstraße in Melsungen ziert seit dem gestrigen Freitag ein Kunstwerk. Passend zur Stadt Melsungen stellt es den Bau eines Fachwerkhauses dar.

Melsungen – Max (von oben), Jakob und Benjamin heißen die Figuren: drei Zimmerer, die ein Fachwerkhaus bauen. Das Kunstwerk stammt von dem Bildhauer Thomas Jastram aus Hamburg, dessen Thema die menschliche Figur ist. Natürlich hätte jeder eine eigene Sicht auf sein Kunstwerk, doch er habe die drei Zimmerer-Figuren seinen Söhnen Max, Jakob und Benjamin gewidmet, erklärt er.

„Die Botschaft des Werkes lautet: Das gemeinsame Arbeiten an einem Projekt“, sagt Stifter Friedemann Seitz, Geschäftsführer der Firma Solupharm. Er habe den Bildhauer für Melsungen entdeckt.

„Ich wollte die Tradition der Fachwerkhäuser mit etwas Modernem verbinden“, sagt Jastram. Daher hätte er sich für das Material Edelstahl entschieden. Dies hätte außerdem den Vorteil, dass es fast unbegrenzt haltbar ist.

Das Kunstwerk würde für alle stehen, die am Wohl und Werden der Fachwerkstadt Melsungen beteiligt sind. Damit seien jedoch nicht nur Handwerker gemeint, sondern alle Melsunger.

Das Werk stelle nicht nur eine Gruppenarbeit der Melsunger dar, es ist auch durch eine solche entstanden. „Für die Realisierung meiner Projekte werden viele Leute benötigt, das ist eine rein gemeinschaftliche Arbeit“, sagt Jastram. Abgesehen von den Unterstützern während der Herstellung hätte es außerdem eine Zusammenarbeit mit der Seitz Familien KG und der Stadt Melsungen gegeben.

Von der Idee bis zur Errichtung am Freitag ist ein Jahr vergangen. Die Herstellung des Kunstwerks hat 80.000 Euro gekostet. (Emily Naatz)

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