In Schnur verheddert

Tierischer Rettungseinsatz: Melsunger Feuerwehr befreit Brieftaube aus Dachrinne

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Tierischer Einsatz für die Feuerwehr Melsungen: Beherzt haben die Einsatzkräfte eine völlig entkräftete Taube befreit die kopfüber in einer Dachrinne feststeckte.

Eine Bewohnerin der Melsunger Altstadt hatte am Samstagmorgen gegen 8 Uhr eine Brieftaube entdeckt, die kopfüber aus einer Dachrinne hing. Als sie nach einige Zeit nachschaute, hing das Tier immer noch an der Dachrinnenhalterung - mittlerweile vollkommen entkräftet. Daraufhin alarmierte sie die Feuerwehr.

Einsatz in luftiger Höhe: Beherzt hat Feuerwehrmann Benjamin Suck die Taube aus ihrer misslichen Lage befreit.

Die gerufenen Einsatzkräfte stellten vor Ort schnell fest, dass sie nicht mit der Drehleiter an die Dachrinne  im Innenhof des Gebäudes am Marktplatz herankommen. Die neun Feuerwehrleute unter der Leitung von Gregor Malzahn erkundeten deshalb zunächst die Möglichkeiten, um das Tier zu retten. 

Brieftaube hatte sich in Angelschnur verheddert

Mit der dreiteiligen Schiebleiter sollte die Rettung gelingen. Benjamin Suck stieg die Leiter bis in rund acht Meter Höhe hoch. Dort stellte er fest, dass das arme Tier eine Schnur, vermutlich Angelschnur, um einen Fuß gewickelt hatte. Mit dieser Schnur hatte es sich in der Dachrinnenhalterung verheddert. 

Hing fest: Die Taube konnte sich nicht mehr alleine aus ihrer misslichen Lage befreien.

Vorsichtig hob der Feuerwehrmann das Tier aus der Rinne, dann löste er die Schnur vom Fuß. Dies lies die Brieftaube, die offensichtlich an da Anfassen durch Menschen gewöhnt ist, ohne großes Flügelschlagen über sich ergehen. 

Applaus für die Feuerwehrleute

Die Taube flog anschließend erst einmal auf das Dach, wo sie sich von ihrer mittlerweile fast einstündigen Zwangslage erholte. Dann flog sie davon - vermutlich zurück in ihren Taubenschlag. Für die Feuerwehrleute gab es viel Applaus für die erfolgreiche Tierrettung von den Zuschauern der Rettungsaktion.

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