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Team von Melsunger Gesundheitspraxis sammelte 600 Euro fürs Mädchenhaus

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Von: Stefanie Lipfert

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Wollen anderen helfen: Der Erlös der Spendenaktion der Praxis Provitalis geht an das Mädchenhaus Melsungen. Von links: Tanja Wille-Schäfer, Stefan Schäfer und Birgit Flacke.
Wollen anderen helfen: Der Erlös der Spendenaktion der Praxis Provitalis geht an das Mädchenhaus Melsungen. Von links: Tanja Wille-Schäfer, Stefan Schäfer und Birgit Flacke. © Stefanie Lipfert

Tanja Wille-Schäfer und Stefan Schäfer organisierten eine Spendentombola zur Eröffnung ihrer Gesundheitspraxis Provitalis in Melsungen und sammelten 600 Euro für das Mädchenhaus Melsungen.

Melsungen – „Zur Eröffnung unserer Gesundheitspraxis Mitte Oktober hatten wir einen Tag der offenen Tür organisiert, um den Besuchern die Möglichkeit zu geben, unsere Praxis kennenzulernen“, sagt Heilpraktikerin Wille-Schäfer. „Dabei wollten wir die Gelegenheit nutzen, etwas Gutes zu tun.“

Die Idee, den Erlös der Tombola an das Mädchenhaus Melsungen zu spenden, entstand bei der Behandlung einer Bewohnerin des Mädchenhauses. „Ich selbst bin Vater und während der Behandlung des Mädchens kam mir die Idee, für die Mädchen des Mädchenhauses etwas Gutes zu tun“, sagt der Osteopath Schäfer. Am Tag der offenen Tür seien daher Preise wie Massagen, verschiedene Behandlungen und naturkosmetische Produkte verlost worden.

„Uns ist es wichtig, dass der Erlös den Mädchen zu Gute kommen soll“, sagt Birgit Flacke, Bereichsleiterin des Mädchenhaus Melsungen. „Eine Bewohnerin hat zum Beispiel den Wunsch geäußert, eine Musikschule zu besuchen und ein Instrument zu lernen.“ Mit Spenden sollen Freizeitaktivitäten und Wochenend-Ausflüge wie diese für die Mädchen finanziert werden.

Bei der einen Aktion soll es aber nicht bleiben: Die Mädchen des Mädchenhauses sollen die Möglichkeit bekommen, in der Praxis Provitalis Praktika zu machen. „Wir wollen den Bewohnerinnen die Möglichkeit geben, ihren Weg zu gehen und ihre Berufung zu finden“, sagt Stefan Schäfer.

Und die Praxisbesitzer verfolgen noch weitere Pläne: 2023 soll einmal im Quartal die Praxis samstags für Menschen offen stehen, die sich unter normalen Umständen keine osteopathische Behandlung leisten können.

„Jeder soll die Möglichkeit auf eine gute Behandlung haben“, begründet der Osteopath das Ziel der geplanten Aktion. „Die Patienten geben, so viel sie können und der Erlös wird für gute Zwecke gespendet.“

Die Motivation, anderen zu helfen, hat Tanja Wille-Schäfer beruflich ständig begleitet, sagt sie. „Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, für andere Menschen da zu sein und Hilfsbereitschaft und Unterstützung über alles andere zu stellen.“ (Stefanie Lipfert)

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