1. Startseite
  2. Lokales
  3. Melsungen
  4. Melsungen

Melsungens Innenstadt soll attraktiver werden

Erstellt:

Von: Damai Dewert

Kommentare

Sportlich soll es künftig am Fuldaufer zugehen. Im Bild zwei Jugendliche an einer Calisthenics-Station in Bebra.
Sportlich soll es künftig am Fuldaufer zugehen. Im Bild zwei Jugendliche an einer Calisthenics-Station in Bebra. © Kristina Marth

Mehr als 300.000 Euro fließen in die Umgestaltung der Melsunger Innenstadt. Diese stehen am heutigen Dienstag in der Sitzung der Stadtverordneten zur Diskussion und Abstimmung.

Melsungen – Es sollen verschiedene Projekte umgesetzt werden. Der Magistrat hat bereits Vorschläge erarbeitet, über die abgestimmt werden soll.

Infrastruktur Schlosspark: Der Löwenanteil der 100 000 Euro soll für die Verschönerung des Schlossparks ausgegeben werden. Geplant sind laut Vorschlag des Magistrats eine Konzertmuschel mit Bestuhlung und Sitzinseln sowie Spielflächen. So soll die Innenstadt belebt werden, Handel und Gastronomie unterstützt werden – insbesondere bei Veranstaltungen.

Bewegungswege: Auch das Fuldaufer soll attraktiver werden. Geplant sind Sportgeräte – und zwar Calisthenics-Stationen. Das sind solche Sportgeräte, bei denen vor allem mit dem eigenen Körpergewicht gearbeitet wird. Für die Sportgeräte sind 80.000 Euro vorgesehen.

Pachtzuschüsse: In der Kernstadt und den Zentren der Stadtteile könnten zur Revitalisierung Pachtzuschüsse für Objekte gewährt werden. Eine Förderrichtlinie würde erarbeitet, wenn dem Vorschlag zugestimmt würde.

Ladestationen: In der Innenstadt sollen drei E-Bike-Ladestationen entstehen. So könnte die Attraktivität der Innenstadt erhöht werden. Ein positiver Nebeneffekt könnte eine Belebung des Einzelhandels sein.

Weitere Projekte, die auf der Liste stehen sind die Optimierung der Präsenz des Heimatmuseums und eine Modernisierung des Vorraums der Kultur- und Tourist-Info. Dafür vorgesehen sind 35.000 Euro. Außerdem könnte in der Stadt ein Co-Working-Space entstehen. Also Bürofläche, die temporär gemietet und genutzt werden kann. Veranschlagt hierfür: 12.000 Euro.

An der Zweipfennigsbrücke soll ein Bootshaus errichtet werden. Dort könnten dann Stand-up-Paddles und Kanus untergebracht werden. Geplant ist außerdem eine digitale Unterstützung des stationären Einzelhandels mit einem digitalen Marktplatz für Flyer und Ähnliches.

In den 312.500 Euro sind 250.000 Euro vom Land enthalten. 62.500 Euro beträgt der Eigenanteil der Stadt. Die Förderquote beläuft sich somit auf 80 Prozent.

Die Verwaltung hatte eine Liste mit möglichen Projekten aus verschiedenen Themenbereichen erstellt. Der Magistrat hat nun seinerseits eine Priorisierung vorgenommen. Dabei sollen aktuelle Anträge der Fraktionen und Stadtverordnetenbeschlüsse berücksichtigt worden sein.

Die Projekte sollen bis Mitte 2023 umgesetzt sein, heißt es von der Stadt weiter.

Diskutiert und abgestimmt wird in der heutigen Sitzung der Stadtverordneten. Weiter auf der Tagesordnung ist die Bauleitplanung für das neue Baugebiet in Röhrenfurth „In der Hege“ inklusive der Festlegung des Verkaufspreises je Quadratmeter. Ergeben haben sich nach den aktuellen Kalkulationen 185 Euro. Ferner geht es um Anträge der Fraktionen von SPD, Grünen und FWG.

Termin: Die öffentliche Sitzung beginnt um 19 Uhr in der Stadthalle. Das Tragen einer Maske wird empfohlen. (Damai D. Dewert)

Auch interessant

Kommentare