Tabellenzweiter kommt

MT Melsungen II ohne Max Pregler und Martin Reinbold gegen Offenbach

Darf mal wieder ran: Melsungens Kreisläufer Christian Damm (r., hier gegen die Kleenheimer Yannik Woiwod und Michael Wiener). 
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Darf mal wieder ran: Melsungens Kreisläufer Christian Damm (r., hier gegen die Kleenheimer Yannik Woiwod und Michael Wiener). 

Das Oberliga-Team der MT Melsungen trifft am Samstag (18.15 Uhr, Stadtsporthalle) auf den Tabellenzweiten TSG Offenbach-Bürgel. Max Pregler und Martin Reinbold sind nicht dabei.

Für Trainer Georgi Sviridenko war das Verletzungspech der Hauptgrund für die Derby-Niederlage. Und nun ist nicht auszuschließen, dass das Fehlen von Martin Reinbold und Max Pregler auch das Ergebnis der kommenden Aufgabe entscheidend beeinflussen wird.

„Leider war schon die erste Diagnose während des Spiels richtig, denn das Außenband ist gerissen“, sagt Reinbold über seine Fußverletzung. Auch Pregler geht es nicht gut. Der 25-Jährige leidet an einer schweren Hüftprellung mit Bluterguss und muss davon ausgehen, am Samstag nur Zuschauer zu sein. 

Reinbold war Kreisläufer Nummer eins

Reinbold war in einer ausgezeichneten Verfassung und unbestritten Melsungens Kreisläufer Nummer eins. Als der 32-Jährige beim Derby schon früh passen musste, übernahm Max Pregler dessen Rolle am Kreis. Aber ab der 44. Minute war auch für den etatmäßigen Rückraumspieler die Partie beendet, sodass Sviridenko mit mehreren Notlösungen experimentieren musste.

Chance für Christian Damm

Gegen Offenbach wird Christian Damm mal wieder eine Chance bekommen. Der Kreisläufer war lange verletzt und musste dann hinter Reinbold zurückstehen. Während Damm fit ist, bangt Sviridenko noch um Vlad Avram und Jona Gruber. Avram war beim Derby der dritte Melsunger, der das Spielfeld wegen einer Verletzung (Oberschenkelprellung) verlassen musste, und Gruber leidet schon seit Wochen an einer Adduktorenzerrung.

Bis Saisonende: Teammanager wird auch Trainer bleiben

Unterdessen verkündete Sven Lenort zwei Neuigkeiten. Der TSG-Teammanager wird bis zum Ende der Saison auch Trainer bleiben, kann aber seinen Nachfolger schon jetzt präsentieren. „Wir haben den Ex-Hanauer Patrick Beer verpflichtet“, teilte Lenort mit. 

Nach der guten gab es jedoch – aus Offenbacher Sicht – auch noch eine schlechte Nachricht, denn Lars Kretschmann muss nicht nur in Melsungen, sondern auch bei weiteren acht Spielen zuschauen. Der Spielmacher war beim Sieg in Pohlheim in eine Schlägerei verwickelt und wurde für insgesamt zehn Spiele gesperrt.

Leichte Fehler gemacht

„Wir haben Lars schon beim 31:31 gegen Kleenheim schwer vermisst“, sagt Lenort, der machtlos zusehen musste, wie seine Mannschaft innerhalb der letzten sechs Minuten eine 31:26-Führung verspielte. „54 Minuten war alles gut, aber dann haben wir leichte Fehler gemacht, mussten wegen drohendem Zeitspiel unvorbereitet abschließen und waren in der Abwehr ein Hühnerhaufen“, sagt der 32-Jährige.

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