Patrick Metz wurde mehrheitlich gewählt

Melsungen hat einen neuen Stadtbrandinspektor: Metz steht nun an der Spitze

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Die neue Führung der Feuerwehren der Stadt Melsungen, in der Mitte der neue Stadtbrandinspektor Patrick Metz, links im Bild Ansgar Knott, rechts Patrick Schwarz.

Melsungen hat einen neuen Stadtbrandinspektor (SBI). Patrick Metz ist der neue Chef der rund 200 Feuerwehrleute in den acht Einsatzabteilungen.

Seine Wahl war nötig geworden, weil der bisherige SBI Frank Ebert seinen Wohnsitz nach Norddeutschland verlagert hatte und deshalb von seinem Amt zurückgetreten war. Zum ersten Stellvertreter wurde Patrick Schwarz gewählt, zum zweiten Stellvertreter Ansgar Knott. 

92 Feuerwehrleute aus allen Einsatzabteilungen waren zur Wahl in die Melsunger Stadthalle gekommen. Zu Beginn der Versammlung dankte Bürgermeister Markus Boucsein dem bisherigen SBI für seine Arbeit. Ebert hatte das Amt rund zehn Jahre in Melsungen inne.

Der Bürgermeister lobte die gute Anbindung der Feuerwehren und ihrer Führung an die Stadt Melsungen. Er betonte auch, dass die Feuerwehrarbeit über allen anderen Ehrenämtern stehe. Für die Zukunft werde die Stadt gemeinsam mit der Feuerwehr an die Einwohner appellieren, dass insbesondere in der Altstadt die Brandlast zwischen und in den Gebäuden reduziert werde. Zudem müsse die gesetzlich vorgeschriebene Ausstattung mit Rauchwarnmeldern eingehalten waren, um eine schnelle Warnung bei Bränden, möglichst noch im Entstehungsstadium, zu gewährleisten.

Kreisbrandinspektorin Tanja Dittmar wünschte der neuen Leitung der Melsunger Feuerwehren eine glückliche Hand und viel Erfolg „bei ihrer bestimmt nicht leichten Aufgabe“.

Bedarfs- und Entwicklungsplan muss aufgestellt werden

Der neue SBI Patrick Metz betonte, dass die großen Aufgaben, die vor den Wehren und ihren Führungen liegen, nur gemeinsam im Team zu schaffen seien. Er gab einen Ausblick auf die Ziele und Aufgaben der näheren Zukunft, die auch von der neuen Führung nur mit einer organisatorischen Aufgabenverteilung zu schaffen seien. Daher war die Wahl eines zweiten Stellvertreters, die aber erst seit der Verabschiedung der neuen Feuerwehrsatzung durch die Stadtverordnetenversammlung möglich wurde, dringend erforderlich. Es müsse ein Bedarfs- und Entwicklungsplan aufgestellt beziehungsweise erneuert werden, kündigte Metz an.

Auf Stadtebene solle es eine einheitliche und strukturierte Ausbildung geben, die Beschaffung neuer Schutzkleidung, die den Vorschriften entspreche, stehe an. Dies sei natürlich nicht alles innerhalb kürzester Zeit möglich. Auch aus Gründen der Kosten werde es einige Zeit dauern, bis alle Einsatzkräfte über die neue Kleidung verfügen. Wichtig sei aber, dass das Projekt angegangen werde. Metz wünscht sich für die Zukunft einen offenen Austausch mit allen Einsatzkräften. „Ziel der Feuerwehren muss es immer sein, den Mitbürgern die beste und größtmöglich Hilfe zu gewähren“, sagte er.

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