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Winterwald in Melsungen wurde eröffnet – Viele Besucher sind vom Angebot überzeugt

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Versorgten die Kunden mit heißen Getränken: von links Tanja Forst-Schenkuhn und Nicole Koch von der Appelwinnbude.
Anita Rhode (von links), Angelika Eull und Regina Bonas kauften am Stand der Christusgemeinde Melsungen von Heike Ackermann und Claudia Kothe Marmelade und andere Leckereien. Mit den Einnahmen will die Christusgemeinde Bänke kaufen und vor die Kirche stellen. © Lena Pöppe

Am Wochenende ist der Melsunger Weihnachtsmarkt gestartet. Wir haben uns umgeschaut und nachgefragt, wie der Auftakt im Winterwald verlief.

Melsungen – Die Innenstadt rund um das Melsunger Rathaus und in der Fußgängerzone ist weihnachtlich dekoriert und mit festlichen Lichtern geschmückt. In der Stadt stehen viele kleine Tannenbäume und aus Lautsprechern erklingt Weihnachtsmusik.

Es gibt von Bratwurst über thailändische Nudeln zu Crêpes und Süßwaren sowie verschiedene Sorten (alkoholischer) Heißgetränke – also alles, was der auf Weihnachten gestimmte Gaumen begehrt. Außerdem sind auf dem Markt ein paar Buden aufgebaut, die Handarbeiten wie gestrickte Mützen oder Sachen für den guten Zweck anbieten. Es gibt auch zwei Kinderkarusselle.

Niklas Hruschka und Phillip Kästner besuchen den Weihnachtsmarkt zusammen mit Freunden. „Es ist sehr entspannt hier, nicht so voll, und die Preise sind nicht so teuer“, finden sie. Vom Angebot sei alles da und das Essen schmecke gut. Auch Jenny Frank und René Buchmann sind auf den Weihnachtsmarkt gekommen.

Versorgten die Kunden mit heißen Getränken: von links Tanja Forst-Schenkuhn und Nicole Koch von der Appelwinnbude.
Versorgten die Kunden mit heißen Getränken: von links Tanja Forst-Schenkuhn und Nicole Koch von der Appelwinnbude. © Lena Pöppe

Sie genießen gemeinsam mit Arbeitskollegen ein paar heiße Getränke. „Wir sind hier, weil wir ausgehen wollten“, sagen sie. „Der Weihnachtsmarkt ist schön und gemütlich.“ Es gebe zwar weniger Stände als vergangenes Jahr, aber das sei nicht schlimm. Ihre Getränke, ein Glühwein und ein heißer Hugo, schmecken den beiden gut.

Ebenfalls etwas gemeinsam unternehmen wollen Maxi Pfeiffer und Enno Zimmerningkat. „Es ist schön, dass es in Melsungen so etwas gibt“, finden beide. Der Weihnachtsmarkt sei sehr schön, auch wenn das Durchschnittsalter der Besucher höher sei. „Das ist eher nicht so eine Veranstaltung für Jüngere“, sagen sie. Auch die Musik, die aus einigen Lautsprechern erklingt, sei nicht vollflächig auf dem Weihnachtsmarkt zu hören. Doch der 28- und der 23-Jährige loben das Essen. „Das war sehr lecker, und man bekommt eine gute Portion“, finden sie.

Carolin Kroneberger und Marcel Dupont besuchen den Weihnachtsmarkt ebenfalls wegen des Essens. „Wir hatten keine Lust zu kochen“, scherzt Kroneberger. Der Markt gefalle ihnen gut, der Besuch habe sich gelohnt. „Das Langosch muss man gegessen haben“, findet Kroneberger. Sie vermisst auf dem Weihnachtsmarkt einen Stand für Schmalzgebäck, das sei in der Region nicht so häufig vertreten.

Jenny Frank (von links) und René Luchmann trafen sich auf ein paar Heißgetränke mit Kollegen au dem Melsunger Weihnachtsmarkt.
Jenny Frank (von links) und René Luchmann trafen sich auf ein paar Heißgetränke mit Kollegen au dem Melsunger Weihnachtsmarkt. © Lena Pöppe

Peter Barkowski, Mitinhaber der Appelwinnbude, findet, dass der Verkauf gut gestartet hat. „Die Kunden sind froh, dass endlich wieder etwas stattfindet“, erklärt er. Dennoch gebe es einen Wermutstropfen. Durch das reduzierte Bühnenprogramm kämen weniger junge Besucher. „Es ist schade, dass das, was für junge Menschen im Programm war, nicht mehr da ist“, findet er. Aber die Grundstimmung sei sehr positiv. „Es ist schön, dass man sich wieder treffen und anstoßen kann“, findet Barkowski.

Auch die Christusgemeinde Melsungen hat einen Stand auf dem Melsunger Weihnachtsmarkt. Sie verkaufen Selbstgemachtes, wie Marmelade, Plätzchen und Gestecke. Von Einnahmen und Spenden wollen sie Bänke finanzieren, die vor der Kirche aufgestellt werden sollen. „Heute Abend ist richtig was los“, sagt Verkäuferin Heike Ackermann am Samstag.

Anita Rhode, Angelika Eull und Regina Bonas haben gerade etwas vom Stand gekauft. „Ich habe Bratapfelmarmelade gekauft“, sagt Bonas. Für Rhode habe es ein besonderes Adventsgesteck, eine Fassdaube, gegeben. „Mir gefällt es gut auf dem Weihnachtsmarkt“, sagt sie. (Lena Pöppe)

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