Melsungens dicke Linde wird wohl sterben

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Melsungen. Ein Melsunger Naturdenkmal ist zerstört. Die eindrucksvolle Linde, die mit zwei Hainbuchen ein Ensemble bildet, wird die Folgen des Sturms vom 7. Juli wohl nicht überleben.

Das vermutet Dr. Klaus Lambrecht von der Unteren Naturschutzbehörde. Die Bäume stehen oberhalb des Kesselbergs auf dem Weg zum Flugplatz der Modellflieger.

Heinz Siemon kennt den Baum seit seiner frühesten Kindheit. Der Baum habe ihn sein Leben lang begleitet, sagt der 80-Jährige. Viele Melsunger nutzten die Bank unter dem Baum, um bei Spaziergängen innezuhalten und den Blick über die Stadt zu genießen.

Das besondere an der Linde sind die drei dicken Stämme, die den Baum bilden. Der mittlere wurde beim Sturm zerstört und aus dem Baum geschnitten (kl. Bild). „Es werden sich neue Triebe bilden, aber die schwere der Verletzung wird den Baum wohl sterben lassen“, sagt Lambrecht. Die Bilder stammen von Heinz Siemon. (ddd)

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