Melsunger FWG fordert Neuwahl des Magistrats

Melsungen. Die in der konstituierenden Sitzung der Stadtverordnetenversammlung vorgenommene Wahl der Magistratsmitglieder habe das Ergebnis der Kommunalwahl vom 6. März total verfälscht. Das sagt Martin Gille von den Freien Wählern.

Durch die krankheitsbedingte Abwesenheit des FWG-Fraktionsvorsitzenden Gerhard Ludolph und dem Fehler bei der Stimmabgabe eines Mitglieds der Grünen wurde die SPD nun mit einem weiteren Magistratsmitglied bedacht und die Grünen flogen raus.

„Die Wähler in Melsungen haben es anders gewollt. Die SPD erzielte hohe Verluste, ebenso die Grünen, dennoch wäre jede Fraktion im Magistrat, dem Verwaltungsorgan vertreten gewesen“, sagt Gille.

Auf HNA-Nachfrage nennt Thomas Garde, Leiter des Hauptamtes, eine Möglichkeit, den Fehler zu heilen und zwar den Magistrat von sechs auf sieben Sitze zu erhöhen.

„Aber das wäre eine Umkehrung des Wahlergebnisses. Am sinnvollsten wäre es, so mein Vorschlag, die gewählten Magistratsmitglieder träten zurück und die Stadtverordnetenversammlung wählt erneut, dann mit allen 37 anwesenden Stadtverordneten“, führt Martin Gille aus.

Bei korrekter Stimmabgabe wäre die SPD, dem Wählerwillen entsprechend, mit zwei Mitgliedern im Magistrat vertreten, CDU/FDP/FWG und Grüne bekämen je einen Sitz, schließt das Magistratsmitglied der Freien Wähler.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.