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Melsunger Hunde holen zweiten Platz bei Wettkampf

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Für die Ortsgruppe Melsungen: von links Joachim Bachmann (Mannschaftsführer), Lorena Neumann mit Nala, Susanne Bruns, Sabine und Bernd Röhner mit Franjo und Dax.
Für die Ortsgruppe Melsungen: von links Joachim Bachmann (Mannschaftsführer), Lorena Neumann mit Nala, Susanne Bruns, Sabine und Bernd Röhner mit Franjo und Dax. © Bernd Gliem/nh

Deutsche Schäferhunde und ihre Halter traten jüngst zum Fulda-Werra-Pokal an: Mit dabei war auch die Ortsgruppe Melsungen.

Melsungen – Der 66. Städtewettkampf um den Fulda-Werra-Pokal des Vereins für Deutsche Schäferhunde hat stattgefunden. Es ist der erste nach dreijähriger Corona-Pause. Die Ortsgruppen Melsungen und Heringen traten am vergangenen Sonntag auf dem Platz der OG Melsungen gegeneinander an.

Die OG Heringen gewann dicht gefolgt von Melsungen zum fünften Mal in Folge den Wettkampf. Die zweite Mannschaft der OG Heringen erreichte den dritten Platz. „Wir sind froh, den Wettkampf in diesem Jahr austragen zu können, denn der Verein lebt von seinen Veranstaltungen“, sagt der Erste Vorsitzende, Joachim Bachmann. Die Corona-Pandemie habe zu Verlusten geführt. Hinzu komme, dass der Verein ohne Veranstaltungen in Vergessenheit geraten könnte.

Laut Veranstalter ist der Wettkampf der älteste seiner Art im Bundesgebiet. Seit 2005 zeigen auch Hunde anderer Rassen ihr Können in Fährtenarbeit, Unterordnung und Schutzdienst nach der Prüfungsordnung des Dachverbandes.

Lorena Neumann von der Ortsgruppe Melsungen mit Hündin Nala
Mit dabei war auch Lorena Neumann von der Ortsgruppe Melsungen mit Hündin Nala. © Emily Naatz

Leistungsrichter ist Andreas Bender aus Marburg. Es nahmen 15 Hundeführer aus drei Mannschaften gemeinsam mit ihren Tieren am Hundesport teil. Es sollten mehr Mannschaften teilnehmen, doch einige Absagen dünnten das Teilnehmerfeld aus.

Da Hundeführer auch mit mehreren Tieren an den Start gehen dürfen und nicht jeder Hund alle Disziplinen bewältigen muss, zeigten insgesamt 20 Hunde ihre Fähigkeiten. „Die Ortsgruppen entscheiden selbst, welche Hundeführer an dem Wettkampf teilnehmen und mit welchen Hunden“, sagt Obmann Bernd Gliem. „Es ist sinnvoll Hunde anhand ihres Könnens den Disziplinen zuzuordnen“ So steige die Wahrscheinlichkeit eines Sieges.

Die OG Melsungen hatte in der Disziplin der Fährtenlesung mit einem Rückschlag zu kämpfen: Obwohl das Wetter gut war, erzielten sie null Punkte. „Hunde sind keine Maschinen, sie haben ihren eigenen Kopf“, sagt Gliem. Die Tiere würden auf spielerische Weise erzogen. Dabei sei es wichtig, sie zu loben, wenn sie etwas gut gemacht haben. Gleichzeitig könnten Hunden aber auch Fehler aufgezeigt werden.

Die erste Starterin für die Ortsgruppe Melsungen: Susanne Bruns mit Ed.
Die erste Starterin für die Ortsgruppe Melsungen: Susanne Bruns mit Ed. © Emily Naatz

Bei der Siegerehrung erhielten Delilah Faber aus Heringen mit Kapo vom Spektefeld in der Disziplin der Begleitprüfung und Bernd Röhner aus Melsungen mit Dax vom Vogelsberger Südhang in der Fährtenarbeit Siegerpokale für herausragende Leistungen.

Genauso wurde Sabine Röhner, ebenfalls aus Melsungen, mit Franjo vom Vogelsberger Südhang in den Disziplinen der Unterordnung und des Schutzdienstes ausgezeichnet.

„Doch nicht nur der Kampfgeist gehört zu den Wettkämpfen dazu, sondern auch Geselligkeit und Tierliebe“, sagt Gliem. Die Teilnehmer können sich nun auf den 67. Städtewettkampf vorbereiten. Er findet am 29. Oktober 2023 in Heringen statt. (Emily Naatz)

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