Auto- und Motorradhändler aus Melsungen 

Neue Halle in Ostheim bei Melsungen: Das Gewerbegebiet bekommt Zuwachs 

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Mitten im Gewerbegebiet Ostheim: von links Christian Schäffer vom Ingenieurbüro Intium und Klaus Stiegel, Geschäftsführer des Zweckverbands.

Das Gewerbegebiet Mittleres Fuldatal bei Ostheim wächst weiter. Ein Melsunger Motorrad- und Autohändler siedelt sich nun dort an.

Das Gewerbegebiet Mittleres Fuldatal bei Ostheim wächst weiter. Und ein weiteres Unternehmen siedelt sich nun in Ostheim an: Der Melsunger Motorrad- und Autohändler J. Brühne GmbH zieht ins Gewerbegebiet.

Von der insgesamt 86 Hektar großen Gewerbefläche werden rund 45 Hektar genutzt oder sind bereits verkauft.Das erklärt Klaus Stiegel, Geschäftsführer des Zweckverbands Mittleres Fuldatal.

Und ein weiteres Unternehmen siedelt sich nun in Ostheim an: Der Melsunger Motorrad- und Autohändler J. Brühne GmbH zieht ins Gewerbegebiet. Die Bauarbeiten für die neue Halle neben dem Werkzeugbau Holzhauer in Ostheim seien fast abgeschlossen. An dem Standort in Melsungen wird man auch weiter festhalten.

Erschließungsarbeiten laufen noch

Derzeit laufen noch die Erschließungsarbeiten für die Zufahrtsstraße zur neuen Halle, erklärt Klaus Stiegel. Mit J. Brühne sind es 16 Betriebe, die in Ostheim angesiedelt sind.Die Erschließungsarbeiten sollen bereits im November abgeschlossen sein. 41 Hektar von der 86 Hektar großen Gewerbefläche sind noch nicht belegt, erklärt Stiegel.

Die 41 Hektar sind vom Land genehmigte Gewerbeflächen. Im Bebauungsplan sind sie aber noch nicht enthalten. Rund 20 Hektar davon seien bereits in der Hand des Zweckverbandes. Und auch die restlichen 21 Hektar sollen nach dem Willen des Verbandes noch dazu kommen. Denn: „Wir führen jährlich mehrere Gespräche mit Interessenten, die sich in Ostheim ansiedeln wollen.“ 

Flächen werden dringend gebraucht

Die Fläche werde demnach aus Sicht des Zweckverbandes dringend gebraucht. „Ostheim ist für viele interessant, da es in der Mitte Deutschlands liegt“, sagt Stiegel. Der Zweckverband sei auch sehr zuversichtlich, dass die noch offene Fläche im Norden schon sehr bald verkauft wird. „Wir haben zwei Interessenten – die Gespräche laufen sehr gut“, sagt Stiegel. Damit wären weitere 7,5 Hektar vermarktet.

Die Fläche im östlichen Bereich in Richtung Elfershausen ist 18 Hektar groß und noch im Privatbesitz. Die Flächen gehören ortsansässigen Landwirten, die diese bewirtschaften. Der Zweckverband habe auch daran Interesse. „Eine passende Ausgleichsfläche zu finden, gestaltet sich derzeit schwierig“, sagt Stiegel. Der Quadratmeterpreis im Gewerbegebiet liegt bei etwa 40 Euro, erklärt Stiegel.

Gewerbegebiet Ostheim

Die neue Halle des Melsunger Motorrad- und Autohändlers J. Brühne steht bereits – das Gewerbegebiet in Ostheim wächst. In Betrieb genommen wird die Halle erst im November, wenn die Erschließungsarbeiten abgeschlossen sind.

Die neue Halle in Ostheim soll als Erweiterung des Unternehmens gesehen werden, heißt es vom Unternehmen. Am Standort Melsungen an der Straße Unter dem Schöneberg werde man auch weiterhin festhalten. Die neue Halle in Ostheim soll zur Lagerung von Kraftfahrzeugen und Motorrädern sowie für Montagearbeiten genutzt werden. 

In Melsungen reiche der Platz schlichtweg nicht mehr aus. Langfristig werden damit auch drei bis vier neue Arbeitsplätze beim Unternehmen entstehen, heißt es weiter.

Fast doppelt so viele Arbeitsplätze wie noch 2015

Das freut auch Klaus Stiegel. „Wir sind wirklich froh, denn wir haben mittlerweile etwas mehr als 1000 Arbeitsplätze in Ostheim“, sagt er. 2015 waren es noch 580 Arbeitsplätze. Auch zahlreiche Ausbildungsplätze würden dadurch entstehen.

Beispielsweise bei den drei großen Logistikbetrieben, teilt Stiegel weiter mit. Er ist seit 2008 beim Zweckverband und der Meinung, dass sich das Gewerbegebiet für die beteiligten Kommunen auszahlt.

Sie teilen sich die Kosten und Erträge je nach Größe und Einwohnerzahl. Melsungen ist mit annähernd 33 Prozent dabei, Felsberg mit 27, Spangenberg mit 16 und Malsfeld und Morschen sind mit je 11 Prozent beteiligt. 

Erträge fallen von Jahr zu Jahr unterschiedlich aus 

„Die Kommunen haben heute einen höheren Ertrag, als sie als Umlage zu zahlen haben“, sagt Stiegel. Die Erträge würden von Jahr zu Jahr unterschiedlich ausfallen.

Die Erschließungsarbeiten übernimmt der Zweckverband. Darin enthalten ist die Erschließung mit Wasser und Abwasser. Der Zweckverband stellt außerdem nach eigenen Angaben einen schnellen Zugang zum Internet und eine Anbindung an die Gasversorgung sicher.

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