Bau der neuen Asklepios-Klinik in Melsungen beginnt 2017

Vorentwurf für das Parkdeck der Asklepios-Klinik: So soll es ab Juli 2017 an der Kasseler Straße aussehen. 167 neue Parkplätze werden insgesamt geschaffen. Archivfoto: privat

Melsungen. Der Zeitplan für den Bau der Asklepios-Klinik wird konkret: Im Sommer 2017 soll mit dem Bau begonnen werden.

Laut Uli Klein, Pressesprecher der Klinik, dauern die Arbeiten rund zwei Jahre und werden, wenn alles nach Plan läuft, 2019 abgeschlossen sein. Während des Spatenstichs für das Parkdeck freuten sich sowohl der Landrat des Schwalm-Eder-Kreises Winfried Becker als auch Asklepios-Regionalgeschäftsführer Dr. Peter Enders, dass die Bauarbeiten vorangehen. „Dreizehn Jahre lang wurde um den Standort gekämpft“, sagt Enders. Es gehe dabei nicht nur um ein neues Gebäude, sondern auch um die medizinische Versorgung. „Die Menschen im Schwalm-Eder-Kreis warten darauf, dass es mit den Bauarbeiten losgeht", berichtet Becker.

Enders erklärte, dass der zweite Spatenstich, also der für das Krankenhaus, für den Spätsommer 2017 geplant sei. Da das Parkdeck im Juli nächsten Jahres fertiggestellt werden soll, werden die Bauarbeiten von Parkdeck und Krankenhaus nahtlos ineinander übergehen.

Stefan Sippel, Inhaber der bauführenden Unternehmens, merkt an, dass sowohl die Statik und die Witterungsbedingungen als auch die Bauarbeiten an der B 83 berücksichtigt werden müssen. Der Stahlbau für das Parkdeck könne erst im nächsten Jahr aufgestellt werden, aber das Fundament und die Bodenplatte sollen noch 2016 in Angriff genommen werden. „Der Bagger hat schon gekratzt“, sagt Bürgermeister Markus Boucsein. Man wolle das Bauvorhaben zur neuen Klinik in jedem Fall mit den Arbeiten an der B 83 abstimmen. „Außerdem wird der Neubau mit einer Linksabbiegerspur an die Bundesstraße angebunden“, fügt Boucsein hinzu.

Die Kosten für das Parkdeck in Höhe von 1,6 Millionen Euro trägt die Asklepios-Klinik. Der Bau des Krankenhauses auf dem ehemaligen Brauereigelände kostet 30 Millionen Euro, die Hälfte des Geldes kommt vom Land Hessen. Wie das derzeitige Gebäude des Asklepios-Krankenhauses genutzt werden soll, ist noch offen.

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