Abschiedsrennen für Bischoff und „Locke“ Siebert

Grasbahnrennen in Melsungen: Nutzt Phillips Heimvorteil?

Der Titelverteidiger: Glen Phillips, der für den MSC Melsungen startet, gewann 2014 die Soloklasse an der St-Georgs-Brücke. Foto: Kasiewicz

Melsungen. Das am kommenden Wochenende stattfindende 55. Grasbahnrennen des MSC Melsungen wirft seine Schatten voraus.

Und neben hochklassigem, internationalem Bahnradsport bietet die Veranstaltung regelmäßig auch unter lokalen Gesichtspunkten Gesprächsstoff. Während das Motorsport-Weekend vor allem durch die traditionell stark besetzten Seitenwagen-Konkurrenzen im Fokus steht, ist gerade die Soloklasse der Grasbahn-Fahrer einen genaueren Blick wert. Denn da fährt der gastgebende MSC durch seine Clubfahrer in der Spitze mit. In Glen Phillips haben die Bartenwetzer seit mehr als zehn Jahren einen Akteur unter Vertrag, der nun als Titelverteidiger an den Start geht. Dass Phillips als Kapitän der britischen Nationalmannschaft sein Team zur Europameisterschaft führte, unterstreicht die Klasse des Piloten.

Mit Paul Cooper startet in der internationalen Abteilung ein weiterer starker Solofahrer in Diensten des MSC. Der Sieg in dieser Klasse dürfte jedoch nur über den holländischen Vizeweltmeister und amtierenden Europameister Jannick de Jong führen, der 2011 an der St-Georgs-Brücke triumphierte.

In der europaweit ausgeschriebenen B-Lizenzklasse komplettiert Gereth Hickmott das britische Trio der Melsunger Clubfahrer. Er muss sich mit Vorjahressiegern David Pfeffer und Kai Dohrenkamp auseinandersetzen. Ein besonderes Wochenende wird es für das nordhessische B-Lizenz-Gespann Oswald Bischoff und Mario „Locke“ Siebert (Röhrenfurth), die ihr Abschiedsrennen in Melsungen fahren werden.

Ohne lokale Bezüge, dafür mit Spitzenklasse wartet die internationale Seitenwagen-Konkurrenz auf. Europameister Josh Goodwin aus Großbritannien und der Holländer Dennis Noordmann als Vorjahressieger werden sich mit einem halben Dutzend deutscher Gespanne um den Sieg streiten. Dazu zählen vor allem der mehrfache deutsche Meister Markus Venus, die Brüder Stefan und Markus Brandhofer sowie der bereits 61 Jahre alte Karl Keil.

Mit Janina Würterle und Beifahrerin Julia Starke sind auch starke Damen dabei. Sie haben in ihrem vierten Rennen die ganzen Männer hinter sich gelassen und sind Deutsche Bahnpokalsieger, was einer Meisterschaft in der nationalen Klasse gleich kommt. (ko)

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