Kostenrahmen wird wohl eingehalten

Ortsdurchfahrt Melsungen: Arbeiten auf der Zielgeraden

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Eng, aber fast fertig: Die Kasseler Straße wird bis Ende September erneuert. Dann ist die Sanierung der Melsunger Ortsdurchfahrt nach drei Jahren abgeschlossen.

Endlich, das Ende ist in Sicht: Die Melsunger Ortsdurchfahrt soll voraussichtlich Ende September wieder voll befahrbar sein.

Damit liege man voll im Zeitplan, sagt Martin Dohmann, Bauamtsleiter der Stadt Melsungen. Für eine spürbare Verbesserung des Verkehrsflusses sorgt aktuell bereits die reguläre Schaltung der Ampel an der Sparkassenkreuzung.

Außerdem sei auch nur noch eine Baustellenampel im Einsatz. Diese Regelung rund um das Krankenhaus werde bis zum Ende der Bauarbeiten Bestand haben. Dabei werde die einspurige Verkehrsführung immer wieder dem Baufortschritt angepasst werden, sagt Dohmann.

Eine weitere gute Nachricht ist, dass der Kostenrahmen wohl eingehalten werde. Die Ortsdurchfahrt wird dann etwa fünf Millionen Euro gekostet haben.

3,35 Millionen entfallen auf die Sanierung der Bundesstraße und 1,8 Mio. Euro kosten die Nebenanlagen. Kostenträger der Straße ist Hessen Mobil, Stadt und Anwohner tragen die Kosten für die Nebenanlagen.

„Derzeit beschäftigt uns, wie das Krankenhaus, die Tankstelle und die Autowerkstatt während der letzten Bauarbeiten immer anfahrbar bleiben“, sagt Dohmann. Absoluten Vorrang genießt dabei die Einfahrt für die Rettungswagen. Das Parkdeck wird über den Brauereiweg erreichbar bleiben.

Bereits abgeschlossen sind die Kanalarbeiten. Sowohl Strom als auch Telekommunikationsleitungen sind verlegt. In den kommenden Wochen folgen noch die Gasleitungen. Die Baufirma habe großen Anteil daran, dass alles so reibungslos laufe. „An der Baustelle wird trotz der großen Hitze von 6.30 bis 18 Uhr gearbeitet“, sagt Dohmann. Dass die Bauarbeiter auch mal eine längere Pause machen müssten, sei aber selbstverständlich. Die Mitarbeiter im Team von Bauleiter Carsten Allendorf seien allesamt mit großem Engagement dabei.

Sämtliche Arbeiten an den Gehwegen und Nebenanlagen liefen in den jeweiligen Abschnitten parallel.

Das Stück von der Tankstelle bis zum Brauereiweg werde als nächstes asphaltiert. Grundsätzlich müssten dann noch in zwei Bereichen die Deckschichten aufgetragen werden. Dazu seien nochmals Vollsperrungen nötig, erklärt Dohmann. Wenn bis dahin alles planmäßig verlaufe, soll dies am Freitag, 16. und Samstag, 17. August der Fall sein. Der Verkehr werde dann erneut über Röhrenfurth und Schwarzenberg geführt.

Das große Ziel der Stadt sei es, dass die Straße Ende September wieder voll befahrbar sei. Die Verkehrsbelastung ist auf der Ortsdurchfahrt unterschiedlich stark. Mindestens sind es jedoch 15.000 Fahrzeuge täglich.

Während der Bauphase bestand für auswärtigen Schwerlastverkehr ein Durchfahrtverbot. Wie es mit diesem weitergeht, muss noch verhandelt werden. Ebenso ist eine Geschwindigkeitsreduzierung auf Tempo 30 auf Höhe des Krankenhauses und des Kindergartens im Gespräch. Eine Entscheidung steht hier ebenfalls noch aus.

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