Polizei ermittelt

Brandstiftung? Vier Waldbrände zeitgleich bei Spangenberg - Feuerwehr im Großeinsatz

Großeinsatz der Feuerwehr bei Spangenberg: Gleich vier Waldbrände halten die Einsatzkräfte in Atem.
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Großeinsatz der Feuerwehr bei Spangenberg: Gleich vier Waldbrände halten die Einsatzkräfte in Atem.

Großeinsatz der Feuerwehr bei Spangenberg - vier Waldbrände mussten zeitgleich gelöscht werden. Es wird Brandstiftung vermutet.

Spangenberg - Was von Spaziergängern am Sonntagnachmittag um 17.18 Uhr in Spangenberg als kleiner Waldbrand gemeldet worden war, entwickelte sich im Lauf der nächsten halben Stunde zu einem Großeinsatz. Der erste Brand war im Wald zwischen Schnellrode und dem Gut Halbersdorf gemeldet worden. Dort brannten am Rand des Waldweges zum Abtransport aufgestapelte Fichtenstämme (Holzpolter) - jeder der Stämme war etwa drei Meter lang.

Noch während die Löscharbeiten begannen, wurde auf der Anhöhe oberhalb von Spangenberg ein weiterer brennender Holzpolter mit mehreren hundert Stämmen gemeldet. Wenige Minuten später kam die Meldung, dass im Wald bei Vockerode, in der Nähe der Vockeröder Heide zwei weitere Holzpolter lichterloh in Flammen standen.

Waldbrände bei Spangenberg: Landwirte unterstützen Feuerwehr mit Löschwasser

Daraufhin ließ der Einsatzleiter, Stadtbrandinspektor Christian Pfaffenbach, Alarm für alle diejenigen Spangenberger Wehren auslösen, die mit wasserführenden Fahrzeugen ausgerüstet sind. Dies sind die Wehren aus der Kernstadt, Schnellrode, Pfieffe, Herlefeld, Mörshausen, Elbersdorf und Vockerode als ortsansässige Wehr. Da diese Fahrzeuge auch noch nicht genügend Löschwasser an die Brandstellen brachten, kamen Landwirte mit Güllefässern in unterschiedlichen Größen zum Einsatz.

Sie brachten mehrere tausend Liter Wasser in den Wald. Auch das Holzabfuhrunternehmen Appell unterstützte die Löscharbeiten mit mehreren Abfuhrfahrzeugen. Mit den darauf befindlichen Kränen wurden die Stämme auseinandergezogen, damit die Einsatzkräfte mit dem Löschwasser auch das Innere der Polter und die Zwischenräume ablöschen konnten.

Spangenberg: Vier Waldbrände halten Feuerwehren in Atem

Großeinsatz der Feuerwehr bei Spangenberg: Gleich vier Waldbrände halten die Einsatzkräfte in Atem.
Großeinsatz der Feuerwehr bei Spangenberg: Gleich vier Waldbrände halten die Einsatzkräfte in Atem. © Helmut Wenderoth
Großeinsatz der Feuerwehr bei Spangenberg: Gleich vier Waldbrände halten die Einsatzkräfte in Atem.
Großeinsatz der Feuerwehr bei Spangenberg: Gleich vier Waldbrände halten die Einsatzkräfte in Atem. © Helmut Wenderoth
Großeinsatz der Feuerwehr bei Spangenberg: Gleich vier Waldbrände halten die Einsatzkräfte in Atem.
Großeinsatz der Feuerwehr bei Spangenberg: Gleich vier Waldbrände halten die Einsatzkräfte in Atem. © Helmut Wenderoth
Großeinsatz der Feuerwehr bei Spangenberg: Gleich vier Waldbrände halten die Einsatzkräfte in Atem.
Großeinsatz der Feuerwehr bei Spangenberg: Gleich vier Waldbrände halten die Einsatzkräfte in Atem. © Helmut Wenderoth
Großeinsatz der Feuerwehr bei Spangenberg: Gleich vier Waldbrände halten die Einsatzkräfte in Atem.
Großeinsatz der Feuerwehr bei Spangenberg: Gleich vier Waldbrände halten die Einsatzkräfte in Atem. © Helmut Wenderoth
Großeinsatz der Feuerwehr bei Spangenberg: Gleich vier Waldbrände halten die Einsatzkräfte in Atem.
Großeinsatz der Feuerwehr bei Spangenberg: Gleich vier Waldbrände halten die Einsatzkräfte in Atem. © Helmut Wenderoth
Großeinsatz der Feuerwehr bei Spangenberg: Gleich vier Waldbrände halten die Einsatzkräfte in Atem.
Großeinsatz der Feuerwehr bei Spangenberg: Gleich vier Waldbrände halten die Einsatzkräfte in Atem. © Helmut Wenderoth
Großeinsatz der Feuerwehr bei Spangenberg: Gleich vier Waldbrände halten die Einsatzkräfte in Atem.
Großeinsatz der Feuerwehr bei Spangenberg: Gleich vier Waldbrände halten die Einsatzkräfte in Atem. © Helmut Wenderoth
Großeinsatz der Feuerwehr bei Spangenberg: Gleich vier Waldbrände halten die Einsatzkräfte in Atem.
Großeinsatz der Feuerwehr bei Spangenberg: Gleich vier Waldbrände halten die Einsatzkräfte in Atem. © Helmut Wenderoth
Großeinsatz der Feuerwehr bei Spangenberg: Gleich vier Waldbrände halten die Einsatzkräfte in Atem.
Großeinsatz der Feuerwehr bei Spangenberg: Gleich vier Waldbrände halten die Einsatzkräfte in Atem. © Helmut Wenderoth
Großeinsatz der Feuerwehr bei Spangenberg: Gleich vier Waldbrände halten die Einsatzkräfte in Atem.
Großeinsatz der Feuerwehr bei Spangenberg: Gleich vier Waldbrände halten die Einsatzkräfte in Atem. © Helmut Wenderoth
Großeinsatz der Feuerwehr bei Spangenberg: Gleich vier Waldbrände halten die Einsatzkräfte in Atem.
Großeinsatz der Feuerwehr bei Spangenberg: Gleich vier Waldbrände halten die Einsatzkräfte in Atem. © Helmut Wenderoth
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Großeinsatz der Feuerwehr bei Spangenberg: Gleich vier Waldbrände halten die Einsatzkräfte in Atem. © Helmut Wenderoth
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Großeinsatz der Feuerwehr bei Spangenberg: Gleich vier Waldbrände halten die Einsatzkräfte in Atem. © Helmut Wenderoth
Großeinsatz der Feuerwehr bei Spangenberg: Gleich vier Waldbrände halten die Einsatzkräfte in Atem.
Großeinsatz der Feuerwehr bei Spangenberg: Gleich vier Waldbrände halten die Einsatzkräfte in Atem. © Helmut Wenderoth
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Großeinsatz der Feuerwehr bei Spangenberg: Gleich vier Waldbrände halten die Einsatzkräfte in Atem. © Helmut Wenderoth
Großeinsatz der Feuerwehr bei Spangenberg: Gleich vier Waldbrände halten die Einsatzkräfte in Atem.
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Großeinsatz der Feuerwehr bei Spangenberg: Gleich vier Waldbrände halten die Einsatzkräfte in Atem.
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Großeinsatz der Feuerwehr bei Spangenberg: Gleich vier Waldbrände halten die Einsatzkräfte in Atem. © Helmut Wenderoth

Waldbrände bei Spangenberg: Größter Einsatz bei Vockerode

Die größte und gefährlichste Einsatzstelle befand sich bei Vockerode. Hier brannten zwei große Fichtenpolter die gegenüberliegend, an den beiden Rändern des Waldweges standen. Die Flammen schlugen meterhoch in den Himmel und drohten sich auf den gesamten Waldbestand auszubreiten. Eine mehrere Kilometer Löschwasserleitung über lange Wegstrecke vom Ort bis in den Wald wäre viel zu zeitaufwändig gewesen. So beschloss die Einsatzleitung, die sich an der Beieröde etabliert hatte, mit Güllefässern das Löschwasser zur Brandstelle zu bringen. Hier wurde es in Wassersäcke gefüllt, aus denen die Feuerlöschpumpen gespeist wurden. Eine sehr große Hilfe war dabei ein 20.000 Liter fassendes Fass, von dem aus die Flammen direkt bekämpft wurde. Insgesamt brachten die Fässer über 60.000 Liter Wasser an die Brandstellen.

Der zuständige Revierförster Achim Röse hatte, sofort nachdem bekannt war, dass es an mehreren Stellen, gleichzeitig brannte, mit einem Mitarbeiter alle Wege abgefahren, um zu kontrollieren, ob es noch weitere Brandstellen gab. Wie der Förster sagte, sind alle Wege im betroffenen Revier Glasebach an denen die Brandstellen liegen, miteinander verbunden. Er schätzt den Schaden auf mindestens 50.000 Euro. Genauere Feststellungen können erst in den nächsten Tagen getroffen werden.

Waldbrände bei Spangenberg: Fast 100 Menschen im Einsatz

Insgesamt waren 63 Feuerwehrleute, 5 Helfer des DRK Ortsverbandes Melsungen zur Versorgung der Einsatzkräfte mit Getränken, die Polizei und mehrere Mitarbeiter von Hessen-Forst an der Einsatzstelle. Dazu kommen noch die freiwilligen Helfer vom Holzabfuhrunternehmen und die Landwirte. Insgesamt also fast 100 Personen. Bürgermeister Peter Tigges und der erste Stadtrat Michael Johne waren an den Einsatzstellen und ließen sich dann von der Einsatzleitung vom Fortgang der Löscharbeiten informieren. Sie lobten das Engagement der Feuerwehrleute, aber auch die schnelle und tatkräftige Unterstützung durch die Landwirte und das Holzabfuhrunternehmen.

Feuerwehr vermutet Brandstiftung - die Polizei ermittelt

Viele Einsatzkräfte schauten besorgt immer wieder auf die umliegenden Waldgebiete. Sie befürchteten, dass der oder die Brandstifter noch weitere Brände gelegt hatten. Alle waren sich einige: Solche massiven Stämme geraten nicht durch ein brennendes Streichholz oder eine weggeworfene Zigarettenkippe in Brand. Da muss schon massiv nachgeholfen worden sein. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Sie bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben könne, sich bei der Polizei in Melsungen zu melden. Die Löscharbeiten waren erst gegen 22 Uhr beendet.  (zot)

Erst vor wenigen Wochen gab es einen Brand in Melsungen - der Schaden geht in die Zehntausende.

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