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Sauberer Start ins neue Jahr im Kreisteil Melsungen

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Von: Fabian Becker, William-Samir Abu El-Qumssan, Barbara Kamisli

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Viel los im Kreisteil Melsungen: Menschen haben nach zwei Jahren Corona-Pause wieder Feuerwerk zu Silvester gezündet, nicht alle entsorgten ihren Müll selbst.
Viel los im Kreisteil Melsungen: Menschen haben nach zwei Jahren Corona-Pause wieder Feuerwerk zu Silvester gezündet, nicht alle entsorgten ihren Müll selbst. © Gerhard Schmoll

Reste von Feuerwerk und kaputte Flaschen beschäftigen Straßenreiniger in Teilen des Landkreises zum Wochenstart. Im Kreisteil Melsungen zeigt sich ein anderes Bild.

Kreisteil Melsungen – Der Jahreswechsel fiel auch im Kreisteil Melsungen um einiges bunter und lauter aus, als in den vergangenen zwei Jahren. Mit dem ersten verbotsfreien Silvester seit 2019 hatten Freunde des Feuerwerks einigen nachzuholen. Negative Folgen hatte der feurige Start ins Jahr aber nicht.

Zwar sei mehr geböllert worden, als in vergangenen Jahren, aber mehr Müll sei nicht liegen geblieben, sagte Melsungens Bauhofleiter Christian Schürholz. „Wir sind wirklich zufrieden.“ Man sei extra zu zweit unterwegs gewesen, um auf ein eventuell höheres Aufkommen reagieren zu können, aber im Grunde wäre das nicht nötig gewesen.

Vier Mitarbeiter des Felsberger Bauhofs waren am Montag von 7 bis 12 Uhr unterwegs, um den Müll der Silvesternacht zu beseitigen. Das berichtet Dennis Möller von der Stadtverwaltung. Viel zutun gebe es vor allem „auf städtischen Grund“. Damit meint Möller Orte wie die Dorfplätze, wo viele Menschen zusammengekommen seien.

Silvester im Kreisteil Melsungen: viele Feuerwerksbatterien

Auffällig sei die hohe Zahl an Feuerwerksbatterien gewesen, die die Bauhofmitarbeiter entsorgen mussten. Diese könnten laut Möller auch gut selbst entsorgt werden, um die Bauhöfe zu entlasten. Besondere Schäden oder Vorkommnisse habe es nicht gegeben.

In Guxhagen hält sich der Müll aus der Silvesternacht in Grenzen. „Hier und da liegt ein bisschen herum, aber nicht viel“, sagt Bauamtsleiter Steffen Tasler. Ein paar Ecken seien etwas verschmutzter gewesen, zum Beispiel der Dorfplatz. „Das räumen wir aber alles im Laufe des Tages weg.“ Außer am Bahnhof in Beiseförth, wo etwas Müll von Silvester herumgelegen habe, habe der Malsfelder Bauhof nirgendwo viel Aufräumen müssen.

„Wenn Malsfelder etwas gezündet haben, haben sie es fast überall selbst wieder weggeräumt“, sagt Bauamtsleiter Thomas Stegemann. In den Jahren vor der Corona-Pause sei das manchmal anders gewesen. „Da hatten wir oft mehr zu tun, zum Beispiel am Rathaus und auf dem Mühlenplatz in Beiseförth“,sagt Stegemann,

Silvester im Kreisteil Melsungen: Viel Müll wurde selbst entsorgt

In Körle sind laut der Gemeindeverwaltung wohl mehr Feuerwerkskörper verschossen worden als noch 2019. Die Abfälle seien aber vergleichbar gewesen. Der Grund: „Die Abfälle wurden zu einem sehr großen Anteil von den Verursachern entsorgt.“

Auch Thorsten Walpert, Bauhofleiter in Morschen, ist zufrieden. Es sei zwar mehr geböllert worden als vor Corona, aber das meiste sei auch wieder ordentlich entsorgt worden. „Wir hatten echt Glück“, sagt Walpert. Selbst an den markanten Stellen, wie dem Floßanleger an der Fulda, seien die Überreste ordentlich in den Mülleimern entsorgt worden. „Das war wirklich vorbildlich.“

In der Stadt Spangenberg gibt es ebenfalls nichts zu bemängeln. Weder beim Ordnungsamt noch im Bauhof ist etwas darüber bekannt geworden, dass die Feiernden in der Silvesternacht im Vergleich zu vergangenen Jahren übermäßig Müll hätten herumliegen lassen, sagen Andrea Holl und Heinrich Töpfer von der Stadt Spangenberg gegenüber unserer Zeitung.

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