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Schüler der Grundschule Körle haben in den Projekttagen Graffiti mit Farben übermalt

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Von: Marvin Hinrichsen

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Stolz auf das angefertigte Kunstwerk: Schüler haben an der Bushaltestelle der Grundschule Körle Schmierereien übermalt. Mit dabei waren Lehrerin Silvia Ernst (links) und Elternbeirat Lars Ulrich (rechts).
Stolz auf das angefertigte Kunstwerk: Schüler haben an der Bushaltestelle der Grundschule Körle Schmierereien übermalt. Mit dabei waren Lehrerin Silvia Ernst (links) und Elternbeirat Lars Ulrich (rechts). © Marvin Hinrichsen

An der Bushaltestelle hat es in der Vergangenheit immer wieder Probleme mit Vandalismus in Form von Graffiti gegeben.

Körle – Dies wollen die Schüler der Körler Grundschule nicht mehr hinnehmen. „Wir wollen uns an der Grundschule wohlfühlen“, sagt Schülerin Leonie aus der vierten Klasse. Auch Elternbeirat Lars Ulrich möchte sich den Vandalen nicht geschlagen geben.

„Wir haben die Absicht, uns nicht unterkriegen zu lassen und zeigen, dass wir an unserer Schule keine Lust auf Schmierereien haben“, erklärt der Vorsitzende des Elternbeirats der dritten Klasse.

Kreativität ausleben

„In den vergangenen Projekttagen, bei denen verschiedene Projekte angeboten wurden, hatten die Kinder den Vorschlag erarbeitet, die Graffiti an der Bushaltestelle zu übermalen“, erklärt Lehrerin Silvia Ernst. So hätten die Schüler die Chance gehabt, mit Kunst den Schmierereien etwas entgegenzusetzen. Ziel sei gewesen, die Kreativität der Schüler zu fördern und die Frage zu erläutern, was kann ich mit meinen Händen machen.

In zwei Tagen sei gemalt, gepinselt und gezeichnet worden. Besonders das Vorzeichnen der Hände und der Muster hätte den Kindern großes Geschick abverlangt. „Die Schüler konnten sich ausleben und alles machen, was sie im Klassenzimmer nicht können“, sagt Ernst.

Die Kinder hatten Spaß

„Wir hatten richtig Spaß, schwärmt Schüler Ben aus der dritten Klasse. Für den Magenta Farbton seien lediglich nur vier Farben benutzt worden. „Das meiste waren alles Mischfarben“, sagt Ernst. Dazu sei geplant, das Kunstwerk noch überzulackieren, um es zu schützen. „Falls es doch zum erneuten Besprühen der Bushaltestelle kommt, denn durch die Grundierung wird das Kunstwerk auch beim Entfernen eines Graffitis geschützt“, so Ulrich. „Die Kinder wollen, dass ihr Kunstwerk respektiert wird “, sagt Ernst.

(Marvin Hinrichsen)

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