Mann stirbt nach Verkehrsunfall bei Melsungen

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Melsungen. Ein 29-jähriger Mann ist am Freitagmorgen an den Folgen eines Unfalls gestorben, der sich am Donnerstag gegen 22 Uhr auf der B83 ereignete. Zwei Frauen wurden schwer verletzt.

Wie die ersten Ermittlungen der Polizei ergaben, war ein Smart von Melsungen her kommend Richtung Kassel unterwegs. In der sogenannten Hexenkurve kam der Kleinwagen auf der regennassen Fahrbahn, vermutlich in Folge nicht angepasster Geschwindigkeit, ins Schleudern. Der quer zur Fahrbahn rutschende Smart kollidierte mit einem Ford Fiesta, der die Bundesstraße aus Richtung Kassel befuhr. Der Fiesta wurde mit schweren Frontschäden in den Graben geschleudert, der Smart blieb total zertrümmert auf der Fahrbahn stehen.

Aktualisiert um 10.25 Uhr.

Im Fiesta fuhren zwei 28-jährige Frauen. Der 29-jährige Fahrer aus Helsa wurde aus seinem Smart durch die Windschutzscheibe auf die Straße geschleudert und musste noch an der Unfallstelle vom Notarzt reanimiert werden. Er wurde mit schwersten Verletzungen in eine Kasseler Klinik gebracht. Am Freitagvormittag teilte die Polizei mit, dass der 29-Jährige in den Morgenstunden an seinen schweren Verletzungen gestorben ist.

Die beiden Frauen aus Melsungen und Wiesbaden wurden bei dem Aufprall schwer, aber nicht lebensgefährlich, verletzt. Sie wurden ebenfalls in Kliniken nach Kassel gebracht. An der Unfallstelle waren Notärzte aus Melsungen und Homberg, sowie drei Rettungswagen aus Melsungen, Guxhagen und Spangenberg im Einsatz.

Die Freiwillige Feuerwehr Melsungen war mit dem Flutlichtfahrzeug ebenfalls an der Unfallstelle. Die Feuerwehrleute leuchteten die Unfallstelle während der Rettungsarbeiten aus und unterstützten das Bergungsunternehmen bei den Aufräum- und Reinigungsarbeiten. Die Unfallstelle war auf einer Länge von über 50 Metern mit Fahrzeugteilen und Trümmern übersät. Das Armaturenbrett des Smart war bis auf den Parkplatz unterhalb der Unfallstelle geflogen. Die Vorderachse des Autos lag mehrere Meter von dem Fahrzeugwrack entfernt auf der Straße.

Schwerer Unfall zwischen Melsungen und Röhrenfurth

Zur genauen Klärung der Unfallursache wurde von der Polizei ein Gutachter hinzugezogen. Er schätzte die bei dem Unfall entstandene Schadenssumme zunächst auf 10.000 Euro. Am Freitagvormittag teilte die Polizei jedoch mit, dass der Schaden 18.000 Euro beträgt. Für beide Fahrzeuge bedeutet das einen Totalschaden.

Die Bundesstraße war während der Bergungsarbeiten, bis weit nach Mitternacht gesperrt. Der Verkehr wurde über Schwarzenberg und Röhrenfurth umgeleitet. Beide Fahrzeuge wurden von einem Bergungsunternehmen abtransportiert. (zot)

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