Starvisagist gab in Melsungen Schminktipps

Melsungen. Normalerweise schminkt er internationale Top-Models - jetzt war er in Melsungen zu Gast: Der Starvisagist Ivan Saputera. Wir haben ihm bei der Arbeit über die Schulter geschaut.

Kajal ist völlig tabu. Nein, nein, da lässt der Starvisagist überhaupt nicht mit sich reden. „Dann verbindet sich die Tränenflüssigkeit mit dem Kajal“, erklärt Ivan Saputera, 57, beim Stammkundinnen-Schminken in Melsungen, „und Sie haben den schwarzen Punkt im Auge, den Sie immer wegwischen müssen.“ Ein guter Tipp für die Damen im Kosmetiksalon von Gisela Witzel, die sich jetzt vom Starvisagisten schminken ließen.

Schminken ist so einfach, ein-zwei-drei, in sechs Minuten ist eine Frau top geschminkt - sagt der Starvisagist, der aus Singapur stammt und schon 85.000 Frauen auf der ganzen Welt verschönert hat: Models von Karl Lagerfeld und Jil Sander, Models auf der Fashion week in New York, Frauen auf Messen in Singapur und Brasilien und jetzt eben in Melsungen.

Ivan Saputera sieht eher aus wie ein sportlicher Business-Mann denn wie ein Visagist: schwarzes Hemd, schwarze Krawatte, schwarze Hose, schwarze Baseballmütze, weiß-schwarze Nike-Turnschuhe, rote Brille. Fakt ist: Bei ihm dauert wirklich sechs Minuten, wofür manche Frauen eine Stunde vorm Spiegel verbringen müssen. Oder länger. Warum er Visagist geworden ist? „Weil es zu viele schlecht geschminkte Frauen gibt.“

Entweder sind sie „viel zu doll geschminkt, dass es knallt“. Oder die Damen tragen Hausfrauenfarben: leicht, dezent, nur nicht auffallen. Zu oft sieht er Frauen auf der Straße, „die so eigentlich nicht aus dem Haus gehen können“.

Und was ist nun die Alternative zum Kajalstrich auf den Augenlidern? Der Starvisagist empfiehlt schwarzen Lidschatten, nur leicht mit einem Pinselchen aufgetragen: aufs Unterlid, aufs Oberlid, auf die Augenbraue - one and two and three - fertig. „Jede Frau kann schöner aussehen.“

Von Claudia Feser

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